VLN Lauf 3 – 54. ADAC ACAS H&R-Cup

3. Rennen – 3. Podiumsplatz

Von Daniela Kern-Herwerth  Das Team Extreme Racing aus Öhringen war am vergangenen Wochenende wieder am Nürburgring in der Eifel und bestritt dort den 3 Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife. Das Starterfeld war mit rund 200 voll besetzt, denn viele Teams nutzen  den letzten Lauf vor dem 24 Stunden Rennen nochmals zum Testen und  um ihre Fahrzeuge für das Highlight Rennen der Saison, das 24 Stunden Rennen, das vom 17. bis 19. Mai auf dem Nürburgring statt findet,  rennbereit zu machen. Am 24 Stunden Renn-Wochenende werden dann über 200.000 Zuschauer am Ring erwartet, somit zählt diese Veranstaltungen zu einer der größten Rennveranstaltungen weltweit.


Das 3. Rennen der Meisterschaft bestritt das Team Extreme Racing dieses mal mit 3 Ihrer Rennfahrzeuge.
Zum einen der BMW Z 4 M der von Josef Stängel (Ellwangen) und Uwe Nittel (Adelsmannfelden) pilotiert wurde.
Außerdem war der BMW E 90 am start, der von Bastian Hüttinger (Neuenstein) betreut wird. Dieses Fahrzeug startete mit 2 Piloten die den weiten Weg aus Australien mal wieder in das Team gefunden haben, auch sie wollen das 24 Stunden Rennen bestreiten und somit galt es für diese Crew auf diesem Fahrzeug wertvolle Runden und Erfahrung auf der Rennstrecke zu sammeln um fit zu sein am 24 Stunden Rennen.
Das Team Extreme Racing hat schon mehrere Jahre befreundete Rennfahrer in Australien die ab und zu über das Jahr ,den weiten Weg an die Nordschleife antreten um dort dann in das Lenkrad zu greifen.
Als drittes Fahrzeug im Bunde hatte das Team den BTI-BMW Z 4 am Start, der von Werner Gusenbauer (Plochingen) Franz Josef Georges (Belgien) und Andreas Herwerth (Bitzfeld) pilotiert wurde.
Als am Samstag Morgen pünktlich um 8.30 Uhr die Boxenampel auf grün schaltete und es galt schnelle Trainingsrunden zu fahren, war die Strecke zuerst nass , da es am Freitag Abend Starkregen in der Eifel gab. Doch auch in der Eifel setzte sich an diesem Samstag mehr und mehr die Sonne durch und somit trocknete die Strecke während des Trainings mehr und mehr ab. Somit waren dann zum Ende des Trainings gute Rundenzeiten auf der Norschleife bei trockenen Verhältnissen möglich.
Somit konnte sich jedes der 3 Rennfahrzeuge des Teams Extreme Racing seine gute Ausgangsposition für das Rennen am Mittag sichern.
Für den BMW E 90 war ein guter Mittelplatz in der Klasse Ausgangsposition für das Rennen.
Während sich der BMW Z 4 M als 4 in seiner stark besetzten Klasse V6 eine perfekte Position erfahren hatte um beim Rennen mächtig Druck nach vorne zu machen.
Für den  BTI-BMW Z 4 mit Gusenbauer /Herwerth/ und Georges lief alles wie am Schnürchen und sie reihten sich auf der 2 Startposition ein in der Klasse V5.
Somit schaute das ganze Team mit erwartungsvollen Augen auf den Start zum 3 Rennen der Saison, das pünktlich um 12 Uhr starten sollte.
Auch das Eifelwetter war dieses mal gnädig gestimmt und es das Thermometer stieg mittags sogar auf schwüle 24 Grad.
Pünktlich um 12 Uhr gingen alle Fahrzeuge auf ihre 4 stündige Reise.
Zum Schluss konnte sich der BMW E 90 sogar weiter vorne im Mittelfeld seiner Klasse wieder finden, denn die 2 Fahrer aus Australien spulten Runde für Runde Ihr Programm durch und sammelten Erfahrungen auf der Strecke.
Der BMW Z4 M  machte von Anfang an mächtig  Druck und konnte in seinem ersten Renn-turn sogar Plätze gut machen und fuhr zeitweise sogar auf  Position 2 ,auch nach dem Fahrerwechsel lief das Fahrzeug fehlerfrei bis es zu einer kleinen Rangelei auf der Rennstrecke mit einem Porsche kam, der Z4 M schaffte es in die Box, doch dort stellte man dann Schäden an der Lenkung fest und somit beschloss das Team das Fahrzeug stehen zu lassen, das bedeutete somit leider das frühe aus des BMW Z 4M.
Auf dem BTI-BMW Z 4 war dieses mal auch Franz Josef Georges gesetzt, bei der stark besetzten Klasse der V5 konnte er aber leider den guten 2 Startplatz nicht lange halten und übergab auf Rang 5 an Andreas Herwerth der den 2 Rennturn fuhr. Herwerth kämpfte sich Runde für Runde mit guten Zeiten wieder and das vordere Feld heran. Und übergab nach einem fehlerfreien Boxenstop dann an Werner Gusenbauer , das Fahrzeug auf Position 3. Nun galt es für Werner Gusenbauer , der den Schluss Turn fuhr weiter nach vorne zu fahren und vielleicht noch weiter vor zu kommen. Gusenbauer meisterte seine
Arbeit wie immer absolut fehlerfrei und fuhr gute Rundenzeiten. Doch kurz vor Rennende kam es wie schon in den 2 Rennen zuvor zu einem Rennabbruch, dieses mal wegen eines Unfalls.
Somit war am Ende des Rennens ein guter 3 Platz für den Z4 zu verbuchen.
Das bedeutete 3 Podiumsplatz im 3 Rennen. Ein guter Erfolg für das Fahrzeug mit seiner Crew.
Nun heißt es für das Team Extreme Racing 3 Fahrzeuge für das 24 Stunden Rennen in 3 Wochen vorzubereiten und  rennbereit zu machen.
Man kann davon aus gehen das also in den nächsten 2 Wochen die Lichter immer spät in der Werkstatt in Öhringen ausgehen, bis es dann wieder heißt auf zur Nordschleife in die Eifel.

 

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