Bericht 1. Lauf VLN Hohenloher Zeitung

Turbulenter Saisonauftakt

Motorsport – Die bereits achte Saison für das Team Extreme Racing in der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife hat am vergangen Samstag mit einer Aufholjagd und einem Rennabbruch wegen Nebels spektakulär begonnen. Über den Winter wurde der Rennstall von Andreas Herwerth um ein weiteres Fahrzeug, einen BMW Z 4 M erweitert, somit startete das Team am ersten Lauf zur Meisterschaft mit vier Rennfahrzeugen − so viele wie noch nie.

Gäste aus Australien

Der BMW 325i wurde am ersten Lauf zur Meisterschaft von Bastian Hüttlinger (Neuenstein) und zwei Fahrern aus Australien pilotiert. Ebenfalls in australischen Händen lag der bewährte BMW M 3, gefahren von Richard Gartner und nochmals zwei Australiern. Für diese beiden Fahrzeuge und ihre Fahrer war dieser Einsatz die erste Generalprobe für das Mitte Mai stattfindende 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.

Richard Gartner bestreitet nun schon die vierte Saison zusammen mit dem Team Extreme Racing und wie jedes Jahr hat er auch dieses Mal befreundete australische Fahrer mitgebracht.

Das Team sei toll, meint Gartner, und er freue sich jedes Jahr auf´s neue, ein fester Bestandteil des Teams zu sein. Der BMW Z4 M, wurde über den Winter für Josef Stengel (Ellwangen) vorbereitet, der damit diese Saison jeden Lauf zur Langstreckenmeisterschaft bestreiten möchte und auf gute Resultate hofft. Unterstützt wurde er dabei beim ersten Lauf von Uwe Nittel (Adelmannsfelden). Das vierte Fahrzeug im Bunde ist der alt bekannte BMW Z4, pilotiert von Teamchef Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Franz Josef Georges (Belgien).

Am Samstagmorgen, rechtzeitig zum Beginn des Zeittrainings, herrschte typisches Eifelwetter. Regen und Kälte sorgten für erschwerte Bedingungen und machten die Nordschleife zu einer echten Herausforderung für die Fahrer. Für die alten Hasen unter ihnen keine besondere Situation doch für die Australier eine besondere Herausforderung. Doch alle Fahrzeuge und ihre Fahrer hielten sich wacker und so war jedes der Fahrzeuge in eine gute Ausgangsposition für das Rennen gefahren.

Abgetrocknet

Rechtzeitig zum Start trocknete die Strecke ab und das 185 Fahrzeuge zählende Starterfeld machte sich auf die vierstündige Reise durch die Grüne Hölle. Von Startplatz vier gestartet fuhren Gusenbauer/Herwerth/Gorges mit dem Z4 auf Rang eins nach vorne. Jedoch wurde kurz danach das Rennen wegen starken Nebels abgebrochen. Bei einem Rennabbruch wird nicht die aktuelle, sondern die vorletzte Runde gewertet, was dazu führte, dass Herwerth/Gusenbauer/Georges im Endergebnis auf Rang zwei in der Klasse V5 lag. Der Z4 M fuhr in der Klasse V6 auf Rang vier. Der M 3 und der 325i reihten sich auf den mittleren Plätzen in ihren jeweiligen Klassen ein. In zwei Wochen steht der zweite Lauf zur Langstreckenmeisterschaft an. red

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