Unfall überschattet Saisonauftakt

Die Saison 2015 bringt für das Team Extreme-Racing keine großen Neuerungen mit sich. Die Fahrerpaarung bestehend aus Werner Gusenbauer, Franz-Josef Georges und Teamchef Andreas Herwerth tritt auch in diesem Jahr wieder zusammen bei allen Läufen der Langstreckenmeisterschaft auf dem #452 BMW 330i in der Serienwagenklasse V5 an. Ebenso pilotieren Thomas Herbst und Bernd Hähner weiterhin den #414 BMW Z4 M in der Klasse V6. Über den Winter wurden alle Schäden am Fahrzeug beseitigt, welche bei einem heftigen Unfall kurz vor dem letztjährigen Saisonende entstanden waren.
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So traf sich der VLN Tross am vergangenen Samstag erstmalig in diesem Jahr in der Eifel, um beim Saisonauftakt, der 61. ADAC Westfalenfahrt, wieder die Kräfte zu messen. Bereits im morgendlichen Zeittraining zeigten sich die Piloten beider Fahrzeuge sehr zufrieden, jedoch waren schnelle Runden aufgrund vieler Gelbphasen und Code 60 Zonen nur schwer möglich. Deshalb erreichte #452 mit Gusenbauer/Georges/Herwerth nur Startposition 5 innerhalb der Klasse V5. IMG_9498_vln1_15_02

Thomas Herbst und Bernd Hähner stellten den Z4 M auf Startplatz 6 in der V6. Wie in der vergangenen Saison fuhr auch bei diesem Rennen Werner Gusenbauer den Start auf dem BMW 330i #452 und legte dabei eine beeindruckende Performance an den Tag. Von Position 5 gestartet lag Gusenbauer am Ende der ersten Runde schon direkt hinter dem Führenden auf Position 2. Eine weitere Runde später überquerte er in Führung liegend die Linie. „Ich bin das Rennen meines Lebens gefahren“, kommentierte Gusenbauer anschließend seine beeindruckende Leistung. In Runde 4 gelang ihm mit einer Rundenzeit von 9:34.802 Minuten eine neue Bestmarke für unseren BTI BMW 330i.

IMG_9498_vln1_15_04Auch bei Thomas Herbst und Bernd Hähner verlief die Startphase ohne Zwischenfälle. Jedoch verlor man ein paar Plätze, lag aber nach der fünften Runde wieder auf Position 6. Werner Gusenbauer konnte unterdessen in Führung liegend seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen, als in der 7. Runde das Rennen abgebrochen wurde.

Ein Fahrzeug aus der Klasse SP9 hob auf der Kuppe im Streckenabschnitt „Quiddelbacher Höhe“ ab, schleuderte über die Sicherheitseinrichtungen und kam im Zuschauerbereich zum Liegen. Dabei wurden mehrere Zuschauer verletzt. „Einer von ihnen verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen im Medical-Center der Rennstrecke“, heißt es von Seiten der VLN Organisatoren. „Das Rennen wurde abgebrochen, um den Rettungskräften einen schnellen Zugang zur Unfallstelle zu gewähren und nicht wieder neu gestartet.“

Angesichts dieser schlimmen Ereignisse gerät das Ergebnis in den Hintergrund, weshalb auch auf eine Ehrung der Sieger verzichtet wurde. Wir sind tief betroffen und mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und Freunden der Unfallopfer. 

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