RCN Rhein-Ruhr

Am vergangenen Samstag, den 02.10.21, standen für Fabio Sacchi und Andreas Herwerth zwei RCN Läufe an. Um 11:30 starteten Sie mit dem Porsche Cayman in der Klasse V5. Bei schwierigen Wetterverhältnissen und viel Nebel konnte Fabio Sacchi im ersten Stint souverän auf Rang 1 fahren. Mit ca. einer Minute Vorsprung übergab er das Auto an Andreas Herwerth. Nach vielen Gelbphasen und Code 60, fiel er auf den dritten Klassenrang zurück. Dennoch erzielten sie einen respektablen fünften Platz in der Gesamtwertung. Am Nachmittag starteten die beiden erneut, dieses Mal aber mit dem Porsche GT3 Cup in der Klasse RS 7. Nach einem starken Start von Fabio Sacchi, der nach der zweiten Runde auf Rang 1 lag und einen Vorsprung von 55 Sekunden ausbaute, kam es zu einem intensiven Boxenstop. Nach dem Wechsel des hinteren linken Bremsbelages stieg Andreas Herwerth in das Auto. Mit konstanten Rundenzeiten konnten Sie in Führung bleiben und wurden verdient Gesamtsieger. Insgesamt gingen bei der Rundstrecken Challenge 156 Autos an den Start.

Die Motorsportfamilie hält zusammen – Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe

Wir alle kennen mittlerweile die Bilder der Zerstörung aus dem Westen Deutschlands, unter anderem aus der Eifel. Die Wassermassen zerstörten das Ahrtal in vorher unvorstellbarem Ausmaß. Unzählige Existenzen wurden vernichtet und leider forderte die Hochwasserkatastrophe auch Menschenleben.
Unweit der Nürburgring-Nordschleife gelegen wurden von der Hochwasserkatastrophe auch viele Freunde und Bekannte aus der großen Motorsportfamilie hart getroffen. So entstand bei uns spontan der Wunsch, helfen zu wollen. Durch private Kontakte wurde abgeklärt, was vor Ort benötigt wird und daraufhin ein Spendenaufruf gestartet.

Die Firma Bihlmaier Metallverpackungen stellte eine Halle zur Annahme und Sortierung der Sachspenden zur Verfügung. Die Spendenbereitschaft in Bretzfeld und Umgebung war riesig. Nach und nach stapelten sich haltbare Lebensmittel, Kleidung, Hygieneprodukte, Kinderspielzeug und weitere vor Ort benötigte Hilfsgüter in der Halle.

Noch am Samstagnachmittag wurde alles auf Transporter und LKW verladen und die Fahrt ins Katastrophengebiet begann. Um 0:30 Uhr erreichten wir Nürburg und machten uns am Sonntagmorgen auf in Richtung Schuld. Da viele Straßen unpassierbar und oft vollständig zerstört wurden, war an ein Durchkommen per LKW nicht zu denken. An einem Übergabeort etwas außerhalb wurden die Spenden gesammelt, mit Kleintransportern weiter in die betroffenen Ortschaften gebracht und dort von uns sowie der Feuerwehr und anderen Helfern verteilt. In verschiedenen Gebäuden wurden zudem Lager errichtet, in denen sich die Betroffenen mit allem notwendigen eindecken können. Mittlerweile wird eine Scheune davon unter den Betroffenen „Extreme Racing-Scheune“ genannt. An solchen Dingen wird für uns deutlich, dass die kurzfristige Spendenaktion absolut richtig und eine gute Sache war.

Mittlerweile sind die Annahmemöglichkeiten für Sachspenden vor Ort überlastet sodass von weiteren Sachspenden abzusehen ist. Durch private Kontakte mit direkt von der Katastrophe Betroffenen konnten wir die Spenden vor Ort direkt an die Flutopfer verteilen.

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Firmen auch im Namen der Empfänger vor Ort!

Team Extreme Racing abermals erfolgreich in der RCN

Beim RCN Lauf am vergangenen Samstag konnte unser Fahrerduo Andreas Herwerth und Fabio Sacchi mit dem Porsche Cayman den 2. Platz in der Klasse V5 einfahren und somit weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln. 

Auch mit dem Porsche GT3 Cup mussten wir uns beim erst zweiten Renneinsatz nur einem Konkurrenten geschlagen geben und konnten uns somit auch in der Klasse RS7 über den 2. Klassenrang und den daraus resultierenden 4. Gesamtrang freuen. 

Bei den vorangegangenen RCN Läufen waren wir bereits dreimal in Folge in der Klasse V5 mit dem Porsche Cayman siegreich. Beim RCN Lauf Anfang Mai kam dann zum ersten Mal unser Porsche 997 GT3 Cup zum Einsatz. Von Beginn an konnten die Zeiten der Konkurrenz mitgegangen werden und es wurde reichlich Erfahrung mit dem neuen Fahrzeug gesammelt, was mit dem 2. Platz in der Klasse RS7 und dem 4. Gesamtrang belohnt wurde. Gefahren wurde bei diesem Lauf im Rahmen des Qualifikationsrennens auf der 24h-Variante des Nürburgrings.

VLN 3 – Wasserschlacht in der Eifel

Nach dem Schneechaos beim zweiten VLN Lauf, an dem man technisch bedingt nicht teilnehmen konnte, zeigte sich die Eifel zumindest am Freitag vor dem dritten Saisonrennen von ihrer besseren Seite. Mit Werner Gusenbauer kehrte zum dritten Lauf der Saison ein altbekanntes Gesicht zum Team zurück. Neben Werner griffen der Ire Robert Woodside und Matthias Beckwermert ins Lenkrad, welcher schon im letzten Jahr auf dem Porsche unterwegs war.

Das Training am Freitagabend wurde von Werner und Robert genutzt um sich auf das Fahrzeug einzustellen. Ein Reifenschaden und die damit verbundene langsame Rückfahrt zur Box sorgen für ein aus Teamsicht  verkürztes abendliches Training.

Am Samstagmorgen stand das übliche Zeittraining an. Anhand der schnellsten gefahrenen Rundenzeit wird dabei der Startplatz für das Rennen am Nachmittag ermittelt. Mit einer Rundenzeit von 9:56.327 positionierte man sich im Mittelfeld der mit 9 Startern besetzten Klasse V5.

Anders als im trockenen Zeittraining begann es pünktlich zur Startaufstellung zu regnen. Reifenwechsel in der Startaufstellung sind nur erlaubt, wenn das anstehende Rennen von der Rennleitung als „Wet-Race“ deklariert wird. Nachdem der Regen immer stärker wurde, war dies der Fall und so gut wie alle Teilnehmer wechselten von profillosen Slicks auf Regenreifen. Wie in der Vergangenheit üblich fuhr Werner den Start und brachte die #461 sicher durch die turbulente Startphase. Witterungsbedingt ereigneten sich einige Unfälle, an denen jedoch wir glücklicherweise nicht beteiligt waren. Nach 5 Runden übergab Werner den Porsche an Robert Woodside, der für sein Nordschleifen-Permit noch Runden zu sammeln hatte. Auch er fuhr konstant und ohne Feindkontakt zwei Stints bevor er das Fahrzeug an Matthias Beckwermert übergab. Beim Boxenstopp wurden nochmals Regenreifen aufgezogen, was bei schneller abtrocknender Strecke einen weiteren Boxenstopp nach sich zog um die abgefahrenen Regenreifen gegen Slicks zu tauschen. Durch den zusätzlichen Boxenstopp mussten wir die Position an einen Mitbewerber abtreten und Matthias brachte das Fahrzeug schlussendlich auf Position 5 liegend ins Ziel, wo mittlerweile wieder Sonnenschein herrschte und nichts mehr vom Regen zu sehen war.

Bei teilweise schwierigen Bedingungen ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die VLN geht jetzt in ihre Pause bedingt durch das anstehende 24h Rennen. Der 4. Lauf, die 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, findet am 13.7 statt.

VLN 1 – Start in die Saison 2019

Zum Saisonstart begrüßte die Eifel die Teilnehmer mit dem üblichen „besonderen“ Wetter. Als eigentlich das morgendliche Zeittraining hätte gestartet werden sollen, hing dichter Nebel über Grand Prix Stecke und Nordschleife. An an Fahren unter Rennbedingungen war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Nach mehrmaligem Verschieben sah der vorläufige Zeitplan einen Start des Zeittrainings für 12:30 Uhr vor. Somit war die Renndistanz von 4 Stunden nicht mehr zu erreichen. Das Rennen, welches um 15:20 Uhr gestartet werden soll, war auf eine Dauer von 2 Stunden und 45 Minuten angesetzt. 

Und tatsächlich – der Nebel begann gegen Mittag sich langsam zu lichten. Zwar waren die Bedingungen zum Start des Zeittrainings immer noch nicht optimal, aber die Sicht war bedeutend besser als noch am Morgen. 

Mit einer Rundenzeit von 9:55.636 sicherten sich Niklas Kry, Franz Josef Georges und Welf Hermann Startposition 3 in der mit 10 Teilnehmern besetzten Klasse V5. Als Startfahrer kam Franz Josef unspektakulär und somit gut durch die turbulente Startphase. Aufgrund der verkürzten Renndauer waren viele der Teilnehmer noch motivierter als sonst schon – mit teilweise unschönen Folgen für das Material. Direkt in der zweiten Rennrunde fuhr Franz Josef mit einer 9:36.057 die schnellste Rennrunde für die #461. Nach 7 Runden übergab er den Porsche an Niklas Kry, welcher nach einem soliden Boxenstopp den mittleren Stint in Angriff nahm. Auch er brachte das Fahrzeug schnell und ohne Feindkontakt durch die „Grüne Hölle“, die mittlerweile stellenweise wieder in der Sonne lag. Nach 6 Runden übergab Niklas an Welf Hermann, der die #461 auf Position 5 liegend ins Ziel brachte. 

Am Ende eines langen Tages war das Team mit dem Erreichten zufrieden. Nach diversen Änderungen nach dem Freitagstest wurde der Porsche abermals schneller und einfacher zu fahren. Auch die über die Winterpause getätigten Umbauarbeiten wirkten sich positiv aus. 

Start in die VLN Saison am kommenden Wochenende

Am 23.03 startet die VLN auf der Kombination aus Nürburgring und Nordschleife mit der 65. ADAC Westfalenfahrt in die Saison 2019. 

Nachdem die Traditionsmannschaft aus Öhringen um Teamchef Andreas Herwerth bereits letzten Herbst Testeinsätze mit dem neu aufgebauten Porsche Cayman im Rahmen der VLN absolviert hat, kehrt man dieses Jahr zurück in die VLN. Beim Saisonstart geht der über den Winter weiter verbesserte Porsche Cayman mit der Fahrerbesetzung Welf Hermann, Franz-Josef Georges und Niklas Kry in der Klasse V5 an den Start. 

Nach langer Pause zurück in der Langstreckenmeisterschaft

Lange war es still um die Traditionsmannschaft aus Öhringen. Doch das Team Extreme Racing kehrt mit einem neu aufgebauten Porsche Cayman in die VLN zurück. Der erste Einsatz des neuen Rennfahrzeugs wird vermutlich beim siebten VLN Lauf in der altbekannten Klasse V5 sein. Die Jahre zuvor war man in selbiger Klasse mit einem BMW 330i am Start. Über die Winterpause entschied sich Teamchef Andreas Herwerth dazu, die Marke zu wechseln und zukünftig einen Porsche Cayman einzusetzen. Dieser wurde, wie alle bisherigen Fahrzeuge, in Eigenregie in der Werkstatt in Öhringen aufgebaut. Nach dem Freitagstest waren die Fahrer Andreas Herwerth, Matthias Beckwermert und Franz-Josef Georges äußerst zufrieden. Lediglich Kleinigkeiten müssen noch verbessert werden. 

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