37. DMV Münsterlandpokal

Schneefall und kalte Temperaturen verhindern Start zum letzten Saisonrennen.

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Blick auf die Nürburg am Samstag Morgen – es lag Schnee…

Während es am Freitag nur geregnet hat, begann es in der Nacht zum Samstag zu schneien. Auch die Temperaturen sanken unter den Gefrierpunkt. Strecke und Fahrerlager waren spiegelglatt und die ersten Räumfahrzeuge waren auf der Nordschleife zu sehen.

 Unter diesen Bedingungen schien es unmöglich, pünktlich um 8:30 das Zeittraining zu starten. Die Rennleitung verschob den Start auf voraussichtlich 10:00 Uhr. Kurz darauf auf 11:00 Uhr und dann auf 12:30. Uhr.

Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass Zeittraining und Rennen, fals überhaupt, nur verkürzt gefahren werden, um die Bedingung zu erfüllen, die besagt, dass der Zieleinlauf vor 18:00 Uhr zu erfolgen hat.  

Um kurz vor 12:30 hatte das lange Warten dann ein Ende! Das Rennen wurde abgesagt. Rennleiter Andreas Thamm: „Aufgrund der Witterungsbedingungen mussten wir das Rennen schweren Herzens absagen. Unter anderem haben sich an den Abschnitten Fuchsröhre und Tiergarten durch den plötzlichen Wintereinbruch Eisflächen auf der Strecke gebildet. Trotz des aufklarenden Wetters ist nicht abzusehen, dass diese Bereiche abtauen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, das Training nicht aufzunehmen.

Es war die einzig richtige, vernünftige Entscheidung, die getroffen wurde. Bei diesen Umständen wäre ein sicheres Fahren schlicht unmöglich gewesen, was so auch alle Fahrer bestätigten. Da der Lauf nicht gestartet wurde, werden keine Punkte ausgeschüttet; er zählt somit nicht zur Meisterchaftswertung. Eine spannende Saison 2012 geht somit recht ungewöhnlich zu Ende.

Das Gesamtergebnis der Meisterschaft wird in den kommenden Tagen hier veröffentlicht!

PS: Auch über den Winter wird es hier auf www.extremeracing.de regelmäßig Neuigkeiten geben, die sich dann natürlich um die Vorbereitungen für die kommende Saison drehen!

ROWE 250-Meilen-Rennen

Vorletztes Rennen der Saison endet “zufriedenstellend”

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“Das Wetter war gut, aber die Temperaturen im Keller” Trotzdem brachen wir am Donnerstag mit den beiden Z4 in Richtung Nürburgring auf. 

Die Jahreszeit bringt es mit sich – die Nächte sind kalt und feucht. Entsprechend nass war die Strecke am Freitagmorgen. Bis zum freien Training am Nachmittag sollte sich dies jedoch ändern, sodass man sich auf trockener Strecke an die kühlen Bedingungen gewöhnen konnte. Die Autos liefen gut und man absolvierte einige Taxifahren mit Gästen. Am Abend machten sich unsere Mechaniker Klaus und Matze daran, das Fahrwerk des BTI Z4 noch etwas zu optimieren. So wurden an Vorder- und Hinterachse die Stabilisatoren getauscht, welche das Fahrverhalten des Rennfahrzeugs maßgeblich beeinflussen. Auch beim Z4 M hatte man das Problem mit der Tankentlüftung gelöst, sodass dieses Mal beim Tanken alles gut gehen sollte.

Als die Nacht über der Nordschleife hereinbrach, fielen die Temperaturen wieder in einstellige Bereiche und sorgten am Samstagmorgen für das gleiche Bild wie tags zuvor. Die Strecke war kalt und feucht – schwierige Bedingungen also, um schnelle Runden zu fahren und sich damit für eine gute Startposition zu qualifizieren.

Zu Beginn des Zeittrainings waren die Rundenzeiten deutlich langsamer als üblich, sodass man sich darauf beschränkte, am Anfang nicht auf Zeitenjagd zu gehen, sondern ausgiebig die neuen Fahrwerkseinstellungen zu testen. Dies übernahm Teamchef Andreas Herwerth und spulte einige Runden ab. Erst zum Ende des Zeittrainings sollte unser zweiter Fahrer auf dem BTI Z4, Werner Gusenbauer mit einem frischen Satz Reifen auf eine saubere, schnelle Runde gehen, da die Strecke mehr und mehr abtrocknete.

Beim Reifenwechsel stellte man jedoch ein gebrochenes Radlager fest, welches aber von unserer Boxenmannschaft zügig genug gewechselt werden konnte, sodass eine schnelle Runde auf frischen Reifen noch möglich war.

Werner nutze gnadenlos die nun guten Bedingungen bei trockener Bahn und fuhr mit 9:39,… Minuten eine enorm schnelle Rundenzeit – man hatte sich für Startposition 2 in der Klasse V5 qualifiziert. Auch unser Z4 M, pilotiert von Josef Stengel und Franz-Josef Georges lief im Zeittraining gut und man konnte sich den 7. Startplatz in der stärksten Serienwagenklasse V6 erobern.

Als am Samstag um Punkt 12:00 Uhr die Ampel auf grün schaltete und die erste Startgruppe auf ihre Reise durch die Grüne Hölle ging, verlief das übliche Chaos in der ersten Kurve noch recht zivilisiert ab. Die zweite Startgruppe mit unseren beiden Extreme-Racing Fahrzeugen bewies allerdings, dass es meistens anders läuft. In der ersten Kurve dezimierte sich das Feld ordentlich; glücklicherweise kamen unsere beiden Fahrzeuge unbeschadet durch das anfängliche Durcheinander und spulten konstant ihre Runden ab. Als Werner Gusenbauer den BTI Z4 an Teamchef Andreas Herwerth übergab, lag man in der Klasse V5 auf Position 3, die auch nach dem zügigen Boxenstopp mit Fahrerwechsel gehalten werden konnte. Alles lief gut, bis ein Fahrzeug im Bereich der Grand-Prix Strecke Kühlflüssigkeit verlor. Zwar wurden die rot-gelb gestreiften Flaggen gezeigt, was soviel bedeutet wie „Vorsicht, rutschige Strecke“, allerdings recht spät, sodass sich unser BTI Z4 breites drehte. Die nachfolgenden Fahrzeuge mussten vorbeigelassen werden, man verlor einen Platz und setzte das Rennen auf Position 4 liegend fort. Beim nächsten Boxenstopp übergab Andreas Herwerth das Steuer des BTI Z4 wieder an Werner Gusenbauer, der mit schnellen Runden den Rückstand auf P3 enorm verkleinerte. Als das auf Position 3 liegende Fahrzeug eines befreundeten Teams leider kurz vor Ende ausrollte, erbte man sozusagen die dritte Postion und konnte diese bis ins Ziel halten.

Auch beim Z4 M, pilotiert von Josef Stengel und Franz-Josef Georges, lief es zu Beginn sehr gut. Von Position 7 gestartet, konnte Josef Stengel den Z4 M weit nach vorne fahren und auf Position 3 liegend an Franz-Josef Georges übergeben, der ebenfalls souverän Runde um Runde abspulte. Beim folgenden Boxenstopp lief alles glatt und Josef Stengel übernahm wieder das Steuer. Mittlerweile lag man mit diesem Fahrzeug auf Position 4 in der stark besetzten Klasse V6. Wie beim Start auch hatte Josef alles im Griff, verlor aber leider gut 20 Minuten vor Rennende das Auto beim Anbremsen und schlug links in die Leitplanken ein. Somit war das Rennen für den Z4 M kurz vor Rennende vorbei.

Alles in allem sind wir aber trotzdem mit unserer Leistung zufrieden und blicken nun gespannt auf das Saisonfinale am 27.10, wo mit dem 37. DMV Münsterlandpokal die Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife zu Ende geht. Die Fahrzeuge werden bereits wieder in unserer Werkstatt in Öhringen vorbereitet; vielleicht kann auch der beschädigte Z4 M in drei Wochen schon wieder eingesetzt werden.

  • BMW Z4 ER mit StNr. #447 mit Herwerth/Gusenbauer 
    • gestartet von P2, beendet P3
  • BMW Z4 M-Coupé #405 mit Stengel/Georges
    • gestartet von P7, verunfallt

 

 

ADAC Zurich 24h Rennen

Geschafft! Die sagenhafte Erfolgsserie des Teams Extreme- Racing beim 24h-Rennen geht weiter:
2012 startete das Team bereits zum achten(!!!) mal beim 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Die Erwartungen an das Rennen waren wie immer hoch gesteckt, immerhin konnte das Team rund um Andreas Herwerth die bisherigen Rennen von 2005 bis 2011 mit nur einer Ausnahme erfolgreich auf dem Podium der Klasse V5 beenden! Am Ende gab es dann tatsächlich durchweg strahlende Gesichter, die Erfolgsserie konnte fortgesetzt werden:


Das Team brachte dieses Jahr erstmals drei Fahrzeuge an den Start, die Speerspitze bildete die Mannschaft im BTI-Z4 mit den Fahrern Andreas Herwerth, Werner Gusenbauer, Rainer Kathan und Josef Stengel. Nach langen und anstrengenden 24 Stunden Renndistanz erreichten schließlich alle 3 Autos das Ziel, vorneweg an der Spitze der BTI-Z4 auf dem zweiten Platz in der Klasse V5. Trotz Zeitverlust zu Beginn des Rennens hatte sich die Mannschaft Herwerth/ Gusenbauer / Stengel/ Kathan während der Nacht wieder auf P3 vorgefahren und am Ende noch einen Platz gewonnen, als der Führende in der Klasse wegen Motorschaden kurz vor Rennende ausgerollt ist. Damit hält die beeindruckende Serie an: 7ter Podiumsplatz im achten Rennen!!!

Daneben starteten wieder einige australische Gäste auf zwei weiteren BMW’s des Teams, unter anderem der schon langjährige Gaststarter Richard Gartner, der nach viel Pech und Pannen in diesem Jahr mit dem E36-M3 endlich mal ein Rennen ohne Zwischenfälle möglichst weit vorne in der Klasse beenden wollte. Schützenhilfe bekamen die australischen Gastfahrer dabei in diesem Jahr von Bastian Hüttinger, der wie schon berichtet in diesem Jahr das Team verstärkt und auf dem V4-325i an den Start ging. Am Ende belegten diese beiden Teams jeweils Plätze am Ende des Mittelfelds, nachdem sie im Verlauf des Rennens leider den ein oder anderen Zeitverlust hinnehmen mussten.

Ein paar Zwischenstationen auf dem langen Weg zu Platz zwei und wie es den beiden anderen Teams während dem 24h-Rennen erging, hat das Team auf seiner Facebook-Seite gepostet. Auf dieser Seite gibt es mittlerweile auch jede Menge Bilder von Johannes Weber vom gesamten Rennwochenende !! Einen kleinen Rennbericht hat das Team in der Zwischenzeit hier bei Stimme.de veröffentlicht.

Die zahlreichen Fotos von diesem Event finden Sie unter: 

>>Galerie: Impressionen vom Sonntag (Rennen u. Zieleinlauf)
>>Galerie: Impressionen vom Samstag (Rennen)
>>Galerie: Impressionen vom Samstag (Startvorbereitung)
>>Galerie: Impressionen vom Freitag
>>Galerie: Impressionen vom Donnerstag

Bericht 24h Rennen Hohenloher Zeitung

Z4 von Andreas Herwerth fährt auf Platz zwei

Motorsport – 235 000 Zuschauer haben dieses Jahr das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verfolgt − mittendrin das Team Extreme Racing rund um Andreas Herwerth. Das Team aus Öhringen holte mit seinen drei Fahrzeugen einen zweiten Rang und zwei Mittelfeldplätze. Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Lichter in der Werkstatt sind in den Wochen vor dem Highlight in der Eifel nicht ausgegangen, denn es hieß die drei Fahrzeuge rennfertig zu machen. Schon drei Tage vor dem Rennen war fast das ganze mittlerweile rund 30-köpfige Team vor Ort.

Einige Australier

Diesmal wurden eingesetzt: ein BMW Z4, ein BMW M3 und ein BMW E 90. Den Z4 in der stark besetzten Klasse V5 fuhren Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen), Rainer Kathan (Tegernsee) und Josef Stengel (Ellwangen), die sich Startplatz zwei holten. Der M3 wurde in der SP 5 eingesetzt; mit den Australiern Richard Gartner (Sydney), Duffy Garth (Paddington) und Allan Shephard (Coronull). Den E 90 in der Klasse V4 pilotierten Bastian Hüttinger (Neuenstein) Peter O’Donnell (Neuseeland), Matthew Hansan (Australien) und Angus Chapel (Australien).

Viele Unfälle

Am Samstag wurden um 16 Uhr die mehr als 200 Starter auf ihre 24-stündige Reise durch die Grüne Hölle geschickt. Die Fahrer schenkten sich anfangs nichts, es gab viele Unfälle. Beim Team Extreme Racing lief die ersten eineinhalb Stunden alles wie am Schnürchen. Dann kamen die Probleme: Beim Z4 war es der Keilriemen. Nur eine Runde später kam der M3 in die Box, die Servolenkung machte Probleme, es wurde hektisch. Doch nach knapp 30 Minuten konnte der Z4 wieder auf die Strecke.

Das Problem mit der Lenkung tauchte in der Nacht erneut auf − der M3 blieb das Sorgenkind der Hohenloher, denn am Morgen kam er mit einer losen Sitzkonsole an die Box, später brach das Gaspedal. Und der E 90? Der hatte am Morgen einen Unfall, konnte aber wieder flott gemacht werden.

Der Z4 lief nun wie ein Uhrwerk, von der letzten Position der Klasse fuhr er auf Platz drei. Der Zweitplatzierte hatte einen Motorschaden − so wurde der Z4 am Ende Zweiter, wobei die drei Autos aus dem Team Extreme Racing gemeinsam über die Ziellinie fuhren. red

Bericht 3. Lauf VLN Hohenloher Zeitung

Drittes Rennen, dritter Podiumsplatz

Motorsport – Das Team Extreme Racing aus Öhringen war am vergangenen Wochenende wieder am Nürburgring in der Eifel und bestritt dort den dritten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife. Das Starterfeld war mit rund 200 Teilnehmern voll besetzt, denn viele Teams nutzten den letzten Lauf vor dem 24-Stunden-Rennen (17. bis 19. Mai) nochmals zum Testen ihrer Fahrzeuge.

Das dritte Rennen der Meisterschaft bestritt das Team Extreme Racing mit drei Rennfahrzeugen: dem BMW Z4M mit den Piloten Josef Stängel (Ellwangen) und Uwe Nittel (Adelsmannfelden), dem BMW E90 mit Bastian Hüttinger (Neuenstein) und zwei Gastpiloten aus Australien sowie dem BMW Z4, der von Werner Gusenbauer (Plochingen) Franz Josef Georges (Belgien) und Andreas Herwerth (Bitzfeld) gefahren wurde.

Stark besetzt

Beim Training am Samstagvormittag konnte sich jedes der Fahrzeuge des Teams Extreme Racing eine gute Ausgangsposition für das Rennen am Mittag sichern. Für den BMW E90 reichte es zu einem Mittelplatz, während sich der BMW Z4M in seiner stark besetzten Klasse V6 eine gute vierte Position erfahren hatte. Für den BMW Z4 reichte es sogar zur zweiten Startposition in der Klasse V5.

Schwül

Bei schwülen 24 Grad ging es dann ins rund vierstündige Rennen, an dessen Ende sich der BMW E90 weiter vorne im Mittelfeld seiner Klasse wiederfinden konnte. Der BMW Z4M machte von Anfang an Druck und fuhr zeitweise sogar auf Position zwei. Doch Schäden an der Lenkung nach einer Rangelei mit einem Porsche bedeuteten das Aus. Franz Josef Georges konnte hingegen in der Klasse der V5 den guten zweiten Startplatz nicht lange halten und übergab auf Rang fünf an Andreas Herwerth. Dieser kämpfte sich mit guten Zeiten an das vordere Feld heran und übergab dann auf Position drei an Werner Gusenbauer, der fehlerfrei gute Rundenzeiten fuhr. Doch kurz vor Rennende kam es wie schon in den zwei Rennen zuvor zu einem Rennabbruch − diesmal wegen eines Unfalls.

Am Ende des Rennens blieb es beim dritten Platz für den Z4 − derdritte Podiumsplatz im dritten Rennen. Nun muss das Team Extreme Racing drei Fahrzeuge für das 24- Stunden-Rennen vorbereiten. red

Bericht 2. Lauf VLN Hohenloher Zeitung

Öhringer Team Dritter auf dem Nürburgring

Motorsport – Beim zweiten Rennen der Nürburgring-Langgstreckenserie waren auch zwei Autos des Teams Extreme Racing aus Öhringen am Start. Eingesetzt wurde diesmal der BMW Z4 M, der von Josef Stengel (Ellwangen) und Uwe Nittel (Adelsmannfelden) pilotiert wurde. Der BMW Z4 wurde von der Stammbesetzung Herwerth/Gusenbauer und Franz-Josef Georges gesteuert.

Bei wechselhaften Wetterbedingungen kam es 13 Minuten vor Schluss nach knapp vier gefahrenen Stunden wegen eines Hagelschauers zum Abbruch. Engel/Nittel wurden in der Klasse V6 als Vierte gewertet. In der V5 machte der Plochinger Werner Gusenbauer, nach dem Training von Position sieben gestartet, gleich ein paar Plätze gut. Er übergab den BMW Z4 als inzwischen Dritter an den Bitzfelder Andreas Herwerth (Bitzfeld). Für diesen galt es, den 3. Platz zu sichern und Abstand zu den Verfolgern herauszufahren. Dies gelang, dann übernahm der Belgier Franz Josef Georges das Steuer. Für ihn war es der erste Einsatz in diesem Fahrzeug, da er in der Saison 2011 noch mit Josef Stengel im BMW M 3 unterwegs war. Er sicherte den dritten Rang ab, bis dann nach 3.40 Stunden der Abbruch erfolgte.

Verteilt auf die verschiedenen Klassen waren 189 Rennautos im Einsatz. Der dritte Lauf auf dem Nürburgring findet in zwei Wochen statt, dann mit drei Fahrzeugen des Öhringer Teams. red

Bericht 1. Lauf VLN Hohenloher Zeitung

Turbulenter Saisonauftakt

Motorsport – Die bereits achte Saison für das Team Extreme Racing in der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife hat am vergangen Samstag mit einer Aufholjagd und einem Rennabbruch wegen Nebels spektakulär begonnen. Über den Winter wurde der Rennstall von Andreas Herwerth um ein weiteres Fahrzeug, einen BMW Z 4 M erweitert, somit startete das Team am ersten Lauf zur Meisterschaft mit vier Rennfahrzeugen − so viele wie noch nie.

Gäste aus Australien

Der BMW 325i wurde am ersten Lauf zur Meisterschaft von Bastian Hüttlinger (Neuenstein) und zwei Fahrern aus Australien pilotiert. Ebenfalls in australischen Händen lag der bewährte BMW M 3, gefahren von Richard Gartner und nochmals zwei Australiern. Für diese beiden Fahrzeuge und ihre Fahrer war dieser Einsatz die erste Generalprobe für das Mitte Mai stattfindende 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.

Richard Gartner bestreitet nun schon die vierte Saison zusammen mit dem Team Extreme Racing und wie jedes Jahr hat er auch dieses Mal befreundete australische Fahrer mitgebracht.

Das Team sei toll, meint Gartner, und er freue sich jedes Jahr auf´s neue, ein fester Bestandteil des Teams zu sein. Der BMW Z4 M, wurde über den Winter für Josef Stengel (Ellwangen) vorbereitet, der damit diese Saison jeden Lauf zur Langstreckenmeisterschaft bestreiten möchte und auf gute Resultate hofft. Unterstützt wurde er dabei beim ersten Lauf von Uwe Nittel (Adelmannsfelden). Das vierte Fahrzeug im Bunde ist der alt bekannte BMW Z4, pilotiert von Teamchef Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Franz Josef Georges (Belgien).

Am Samstagmorgen, rechtzeitig zum Beginn des Zeittrainings, herrschte typisches Eifelwetter. Regen und Kälte sorgten für erschwerte Bedingungen und machten die Nordschleife zu einer echten Herausforderung für die Fahrer. Für die alten Hasen unter ihnen keine besondere Situation doch für die Australier eine besondere Herausforderung. Doch alle Fahrzeuge und ihre Fahrer hielten sich wacker und so war jedes der Fahrzeuge in eine gute Ausgangsposition für das Rennen gefahren.

Abgetrocknet

Rechtzeitig zum Start trocknete die Strecke ab und das 185 Fahrzeuge zählende Starterfeld machte sich auf die vierstündige Reise durch die Grüne Hölle. Von Startplatz vier gestartet fuhren Gusenbauer/Herwerth/Gorges mit dem Z4 auf Rang eins nach vorne. Jedoch wurde kurz danach das Rennen wegen starken Nebels abgebrochen. Bei einem Rennabbruch wird nicht die aktuelle, sondern die vorletzte Runde gewertet, was dazu führte, dass Herwerth/Gusenbauer/Georges im Endergebnis auf Rang zwei in der Klasse V5 lag. Der Z4 M fuhr in der Klasse V6 auf Rang vier. Der M 3 und der 325i reihten sich auf den mittleren Plätzen in ihren jeweiligen Klassen ein. In zwei Wochen steht der zweite Lauf zur Langstreckenmeisterschaft an. red