Nach langer Pause zurück in der Langstreckenmeisterschaft

Lange war es still um die Traditionsmannschaft aus Öhringen. Doch das Team Extreme Racing kehrt mit einem neu aufgebauten Porsche Cayman in die VLN zurück. Der erste Einsatz des neuen Rennfahrzeugs wird vermutlich beim siebten VLN Lauf in der altbekannten Klasse V5 sein. Die Jahre zuvor war man in selbiger Klasse mit einem BMW 330i am Start. Über die Winterpause entschied sich Teamchef Andreas Herwerth dazu, die Marke zu wechseln und zukünftig einen Porsche Cayman einzusetzen. Dieser wurde, wie alle bisherigen Fahrzeuge, in Eigenregie in der Werkstatt in Öhringen aufgebaut. Nach dem Freitagstest waren die Fahrer Andreas Herwerth, Matthias Beckwermert und Franz-Josef Georges äußerst zufrieden. Lediglich Kleinigkeiten müssen noch verbessert werden. 

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VLN Lauf 3 – 2016

Entspanntes Rennwochenende für das Team Extreme Racing

Auf ein entspanntes gemütliches Wochenende hatte sich das Team Extreme Racing zur VLN 3 eingestellt. Werner Gusenbauer war verhindert und ein Großteil der Stammcrew nutzte das verlängerte Pfingstwochenende für einen Urlaub.

Somit gingen wir mit dem Z4M #414 und minimaler Boxenbesatzung an den Start.

teaserbox_3285429An diesem Rennen gesellte sich zu der aus Thomas Herbst und Bernd Hähner bestehenden Stammfahrerpaarung noch Franz-Josef Georges, welcher normalerweise einer der Stammfahrer vom 330i #452 ist.

Das Training konnte bei bestem Eifelwetter pünktlich um 8:30 Uhr gestartet werden. Alle drei Fahrer konnten mehrere Runden drehen und den Z4M letztendlich in der Klasse V6 auf Startplatz 7 abstellen.

Der Start verlief ohne Probleme und Bernd Hähner konnte das Fahrzeug sicher durch das anfängliche Getümmel steuern. Bis zum ersten Boxenstopp konnte er den 7.Platz souverän halten.

teaserbox_3285813Den zweiten Stind übernahm Gaststarter Franz-Josef Georges. Er gewöhnte sich schnell an das Fahrzeug, hatte aber mit viel Überrundungsverkehr und Code60 Zonen zu kämpfen. Trotzdem gelang es ihm, den Z4M zum zweiten Boxenstopp auf Position 5  liegend an Thomas Herbst zu übergeben. Dieser baute den Vorsprung auf den Verfolger auf 2min aus.

Die führenden BMW hielten das Tempo in diesem Rennen konstant hoch, was auch an uns nicht spurlos vorüber ging. So musste die #414 in der vorletzten Runde für einen „Splash and Dash“ an die Box. Bei dieser Art Boxenstopp wird nur eine geringe Menge Sprit nachgetankt, um das Rennen beenden zu können. Dieser wurde in Rekordzeit absolviert und Thomas konnte das Rennen auf Platz 5 beenden.

teaserbox_3285853Fast wäre es aber dazu nicht gekommen. In der letzten Runde übersah ein Fahrzeug aus einer anderen Klasse, welches von Thomas überholt wurde, im Brünnchen den Z4M. Es kam zur Kollision, wobei Spiegel, Reifen und Felge beschädigt wurden. Trotzdem konnte die #414 gerade noch die Ziellinie überqueren, bevor Reifen und Felge endgültig das Zeitliche segneten.

Alles in allem waren Fahrer und Boxencrew mit dem Ergebnis zufrieden. Zur VLN 4 wird das Team Extreme Racing wieder mit beiden Fahrzeugen die V5 und V6 aufmischen.

Danke an Heiner – tuning-motorsport.de für den Rennbericht!
 

VLN Lauf 2 – 2016

Wetterkrimi mit erfolgreichem Ergebnis für das Team Extreme Racing

Spannender hätte das zweite Rennen der VLN für das Team Extreme Racing nicht laufen können. Von strömendem Regen über strahlenden Sonnenschein hatte die Eifel wieder alles zu bieten.

Das Qualifying fand bei nicht optimalen, feuchten Bedingungen statt. Die 3 Fahrer des E90 330i #452 Werner Gusenbauer, Franz-Josef Georges und Andreas Herwerth schafften es, Startplatz 5 von 14 in der V5 einzufahren. Ein passables Ergebnis. Der Z4M #414 wurde von Thomas Herbst und Bernd Hähner auf Startplatz 7 in der V6 abgestellt. Thomas Herbst startete parallel zusammen mit Josef Stengel im Porsche Cayman GT4 Cup mit der  #973.

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Pünktlich zum Start begann es dann kräftig zu regnen, so dass das komplette Starterfeld auf Regenreifen in die Einführungsrunde ging. Doch während dieser einen Runde hörte es apprupt auf zu regnen und die Sonne kam heraus, was ein schnelles trockenen der Strecke zur Folge hatte. Startfahrer der #452 Werner Gusenbauer kam direkt nach der ersten Runde in die Box, um sich Slicks abzuholen, ebenso Bernd Hähner mit der #414. Im weiteren Verlauf des ersten Stinds schafften es sowohl Werner Guesnbauer als auch Bernd Hähner mit konstant schnellen Zeiten Plätze gut zu machen. Werner übergab die #452 an Franz-Josef Georges auf Platz 3 liegend, Bernd Hähner auf Position 5. 

 
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Während seiner letzten Runde meldete Werner, dass über dem Ring eine riesige dunkle Wolke aufzieht. Somit wurde beim Boxenstopp auf Regenreifen gewechselt. Leider ein Fehler, wie sich ziemlich schnell herausstellte. Franz-Josef steuerte nach seiner ersten Runde wieder die Box an, um die Regenreifen wieder gegen Slicks zu tauschen. Dies kostete Plätze, so dass sich die #452 nach dem Stopp auf Position 8 wiederfand. Da auch der Boxenstopp durch den Defekt eines Akkuschraubers nicht optimal lief, sank die Stimmung im Team… außer bei Franz-Josef. Dieser lies es richtig krachen und übergab nach 7 Runden auf Position 4 liegend an Teamchef Andi Herwerth. #414 zog souverän auf Platz 5 seine Runden.

teaserbox_2791014Im letzten Stind ging die Aufholjagd weiter, so dass Andi auf Platz 3 in der V5 die Ziellinie überquerte. Bei 14 gestarteten Fahrzeugen ist dies aufgrund der äußerst starken Konkurrenz wieder ein überragend gutes Ergebnis für das Team Extreme Racing.

Die #414 lief konstant gut und kam ohne Probleme und Defekte auf Platz 5 in der V6 ins Ziel. Bernd und Thomas waren mit dem Ergebnis zufrieden.

Danke an Heiner – tuning-motorsport.de für den Rennbericht!
 
 

VLN Lauf 1 – 2016

Saisonauftakt mit Schneefall

2016-04-02-IMG_8101Am vergangenen Wochenende fand in der Eifel der Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft statt. Nach einer langen Winterpause traf sich der VLN-Familie zum ersten Mal in diesem Jahr am Nürburgring und wurde von Schnee empfangen (!). Am Donnerstagabend lag der Ring unter einer weißen Decke aus Neuschnee. Bis zum Start des Trainings am Freitag hatten sich die Witterungsbedingungen jedoch gebessert, sodass endlich auf der Kombination aus Grand-Prix Stecke und Nordschleife gefahren werden konnte.

Doch die Freude währte nur kurz! Direkt nach Beginn des Trainings ereignete sich im Bereich „Fuchsröhre“ ein schwerer Unfall woraufhin das Training abgebrochen und nicht wieder neu gestartet wurde. Entsprechend groß war die Enttäuschung unter den Teams. So musste man ohne Generalprobe ins Zeittraining am Samstagmorgen starten, das aufgrund starken Nebels etwas später als sonst gestartet wurde.

2016-04-02-IMG_7883Unserem Stammfahrer Werner Gusenbauer gelang bei guten Bedingungen eine außerordentlich schnelle Rundenzeit  von 9:41.455 Minuten. Auch Franz-Josef Georges und Andreas Herwerth griffen ins Lenkrad, kamen jedoch nicht ganz an die gesetzte Rundenzeit heran. Zwischenzeitlich auf Poleposition-Kurs schoben sich bis zum Ende des Zeittrainings noch drei Konkurrenten an uns vorbei. Die V5 wuchs über den Winter auf 14 Fahrzeuge an, da einige Teams sich dazu entschlossen, einen Porsche Cayman für die Produktionswagenklasse V5 bis 3000ccm Hubraum aufzubauen. Hier haben wir mit dem BMW etwas das Nachsehen, da die Fahrzeuge je nach Fahrer die Nordschleife rund 20 Sekunden schneller umrunden können. Somit waren wir mit Startposition 4 ganz zufrieden.

2016-04-02-IMG_7894In der Produktionswagenklasse V6 nahmen wie schon in den vergangenen Jahren Thomas Herbst und Bernd Hähner mit einem BMW Z4M am Renngeschehen teil und stellten das Rennfahrzeug mit der Startnummer 414 auf Startposition 7. Während der Pause bis zum Rennen um 12:30 Uhr wurden die Fahrzeuge noch einmal gründlich geputzt und für die 4 Stunden lange Hatz durch die „Grüne Hölle“ vorbereitet. Wie schon in der Vergangenheit übernahm Werner Gusenbauer den ersten Stint und brachte den BMW ohne Feindkontakt durch die schwierige Startphase. Dabei konnte er zunächst die Position halten, arbeitete sich aber langsam nach vorne und übergab an Franz-Josef Georges auf Position Zwei liegend. Franz-Josef hatte während seines Stints mit viel Überrundungsverkehr schnellerer Fahrzeuge zu kämpfen und verlor deshalb ein paar Plätze. Er übergab beim spektakulären zweiten Boxenstop das Fahrzeug an Teamchef Andreas Herwerth.

2016-04-02-IMG_8035Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass unser BMW 330i und der BMW Z4M direkt nacheinander in der Boxengasse erwartet werden würden. Statt den Stop eines der beiden Fahrzeuge eine Runde vorzuziehen, entschied man sich für die Variante, beide Autos direkt nacheinander abzufertigen. So wurden zuerst an der #452 Reifen und Fahrer gewechselt sowie aufgetankt und direkt im Anschluss alles beim Z4 wiederholt. Auch in dieser Stresssituation arbeitete unsere eingespielte Boxenmannschaft wie immer schnell und zuverlässig sodass nach kurzer Standzeit beide Fahrzeuge zum Endspurt auf die Strecke geschickt werden konnten. Andreas Herwerth startete im BMW 330i eine Aufholjagd, die ihn bis auf Position 5 zurück nach vorne brachte. Auch Thomas Herbst und Bernd Hähner waren konstant schnell unterwegs und arbeiteten sich in der Klasse V6 ebenfalls bis auf Position 5 nach vorne.

2016-04-02-IMG_7935Am Ende des Tages fasste Werner Gusenbauer das Ergebnis treffend zusammen: „Wir haben heute mit minimalem Materialeinsatz das Möglichste herausgeholt und dabei richtig Spaß gehabt!“. Alle Fahrer seien mit dem Fahrzeug sehr zufrieden gewesen, jedoch habe man sich ein paar Dinge notiert, welche man bis zum nächsten Rennen Ende April verändern wolle, so Gusenbauer weiter.

Bis zum nächsten Rennen am 30.04 gibt es also noch einiges zutun bevor wir wieder an den Ring zurückkehren – dann hoffentlich ohne die Weiße Pracht von oben!

VLN Lauf 6 – 2015

Mit einem Klassensieg in die zweite Saisonhälfte

Nachdem uns in den vergangenen beiden Rennen technische Probleme am #452 BMW 330i das Leben schwer machten und gute Ergebnisse verhinderten, kehrt pünktlich zu Beginn der zweiten Saisonhälfte am Nürburgring der Erfolg zurück. Alle Probleme wurden im Vorfeld ausgeräumt sodass der BMW wieder wie gewohnt zuverlässig schnell bewegt werden konnte. Werner Gusenbauer und Andreas Herwerth fuhren im morgendlichen Zeittraining mit einer Rundenzeit von 9:43.546 Minuten auf Startposition 3 in der Klasse V5. Thomas Herbst und Bernd Hähner platzierten den BMW Z4 M in der Klasse V6 auf Startposition 11.

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Gut durch die Startphase gekommen übergab Werner Gusenbauer nach konstant schnellen Runden den #452 BMW 330i auf Position 2 liegend an Teamchef Andreas Herwerth. Nach einem sehr schnellen Boxenstopp und ebenfalls sehr schnellen Runden konnte die zweite Position bis zum finalen Fahrerwechsel gehalten werden. Dabei übernahm abermals Werner Gusenbauer den BMW und machte Jagd auf das momentan in Führung liegende Fahrzeug.

Gut zwei Runden vor Rennende kündigte sich drohendes Unheil an. Das Fahrzeug wies auf baldigen Kraftstoffmangel hin. Man stand vor der Entscheidung, kurz vor Rennende einen sogenannten „Splash and Dash“ durchzuführen (ein extrem kurzer Boxenstopp, bei welchem Reifen und Fahrer auf dem Fahrzeug bleiben und nur wenige Liter Kraftstoff nachgetankt werden), oder zu versuchen, unter Anwendung sämtlicher Techniken mit dem verbleibenden Tankinhalt über die Ziellinie zu kommen.

Schlussendlich entschied man sich für letzteres und Werner Gusenbauer setzte das Kraftstoffsparen perfekt um. Unter größerer Verwendung der höheren Gänge und früherem Hochschalten trug er den BMW in Richtung schwarz-weiß karierte Flagge. Kurz vor Rennende fiel der bis dato Führende in der Klasse V5 leider einem Unfall zum Opfer, sodass Gusenbauer um kurz nach 16:00 Uhr in Führung liegend abgewunken wurde.

Für Bernd Hähner und Thomas Herbst endete das Rennen auf Position 8 in der Klasse V6.IMG-20150822-WA0022_k   

 

 

VLN Lauf 5 – 2015

Technische Probleme dämpfen das Team-Ergebnis

Am vergangenen Wochenende stand in der Eifel mit dem 5. Saisonlauf das letzte Rennen der ersten Saisonhälfte an. Die Temperaturen waren zwar warm, aber dennoch deutlich erträglicher als beim letzten Mal. Leider hatten wir erneut mit Problemen am #452 BMW 330i zu kämpfen. Diese waren trotz fieberhafter Fehlersuche in der Kürze der Zeit leider nicht zu beheben, sodass wir das Auto leider aus dem weiteren Geschehen zurückziehen mussten.   

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So lag es an Thomas Herbst und Bernd Hähner mit dem BMW Z4 M die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Nach dem unglücklichen Ausfall beim letzten Lauf waren beide hoch motiviert, was sich das ganze Wochenende über an den Zeiten deutlich erkennen lies. Allerdings traten auch hier am Freitag Probleme zu Tage, welche jedoch durch den unermüdlichen Einsatz unserer Mechaniker bis zum Samstag vollends behoben wurden. So waren Thomas und Bernd bestens für das Zeittraining am Samstagmorgen aufgestellt. 

IMG-20150801-WA0009Viel Verkehr und einige Gelbphasen verhinderten jedoch eine wirklich freie Runde, sodass am Ende Startposition 8 in der Klasse V6 zu Buche stand.

Im Rennen selbst ließen Thomas und Bernd nichts anbrennen und fuhren mit konstant schnellen Rundenzeiten immer weiter nach vorne. Die Boxenstops und Fahrerwechsel verliefen dank unserer zuverlässigen und eingespielten Boxenmannschaft problemlos und zügig, sodass auch hier keine Sekunde verloren wurde. Am Ende wurde der #414 Z4 auf Position 4 in der Klasse abgewunken. Ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis nach den Rückschlägen in den letzten Rennen! 

Am 22. August geht die VLN mit dem 38. RCM DMV Grenzlandrennen in die zweite Saisonhälfte.

VLN Lauf 4 – 2015

Die andauernde Hitzewelle hatte auch die Eifel fest im Griff

Auch in der sonst eher kühlen Eifel herrschten beim 4. Saisonlauf der VLN hochsommerliche Temperaturen. Selbigen geschuldet, wurde noch am Donnerstag unser Extreme Racing Planschbecken hinter unserem Zelt im Fahrerlager platziert. Über das komplette Wochenende fand dies regen Zuspruch und wurde gerne für eine Abkühlung genutzt. Einen kühlen Kopf trotz der Hitze mussten auch unsere Fahrer behalten! Wie gewohnt pilotierten Werner Gusenbauer, Franz-Josef Georges und Andreas Herwerth den #452 BMW 330i und Thomas Herbst sowie Bernd Hähner den #414 BMW Z4M. Beide Fahrzeuge kamen unbeschadet durch das Freitagstraining und das Zeittraining am Samstag Vormittag. 

IMG-20150704-WA0002_2Am Ende des Zeittrainings stand fest, dass #452 von Position 4 in der Klasse V5 ins Rennen gehen wird während #414 von Startplatz 8 innerhalb der Klasse V6 starten wird. Wie schon beim vergangenen Rennen war auch dieses Mal die Produktionswagenklasse V5 mit 10 gemeldeten Teilnehmern außerordentlich stark besetzt. 

Wie seit langem üblich, fuhr Werner Gusenbauer den Start und konnte sich innerhalb der ersten Runde blitzsauber an die Spitze der V5 setzen. Doch dann machten sich bereits erste Probleme bemerkbar. Die Leistungsentfaltung des BMW Aggregats stand nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung und lies von Runde zu Runde nach. Nach einer starken Startphase wurde unser BMW Position um Position zurückgereicht. Beim Fahrerwechsel übernahm Franz-Josef Georges das Fahrzeug und konnte zunächst wieder auf die komplette Leistung zurückgreifen bevor die Probleme erneut zutage traten. 

Auch für Thomas Herbst und Bernd Hähner war der vierte Saisonlauf kein Grund zur Freude. Bereits in der zweiten Runde musste Thomas den #414 Z4M mit einem technischen Defekt im Streckenabschnitt „Breidscheid“ abstellen. 

Am ersten Augustwochenende beendet die VLN ihre erste Saisonhälfte mit dem 47. ADAC Barbarossapreis, dem 5. Lauf der Saison 2015.

VLN Lauf 3 – 2015

Rang 6 im 3. Rennen nach einigen Ups and Downs

Nach einigen Wochen Pause startete das Team Extreme Raching erneute bei Europas größter Langstreckenserie am Nürburgring Nordschleife. Natürlich wurde die Zeit zwischen den Rennen genutzt um Rennwagen weiter zu entwickeln und perfekt zu warten. Diverse Wartungsmaßnahmen an Lenkung und Bremse beim 330er wurden fachmännisch bei Herwerth Auto & Service durchgeführt und so konnte der Freitag mit den Test- und Einstellfahrten genutzt werden um das Ergebnis ausgiebig zu testen. Die Resonanz der Fahrer war sehr positiv und so konnte auch bei Zeiten Feierabend gemacht werden.IMG-20150620-WA0001_k

Samstag morgen begann Nürburgring-typisch mit Nieselregen und somit war erstmal gefühlvolles Gasgeben angesagt und auch der Wechsel auf Regenreifen erforderlich. Doch stärker einsetzender und doch nicht richtig starker Regen auf fast allen Streckenabschnitten verwandelten den Nürburgring in eine äußerst rutschige schmierseifenartige Oberfläche und so waren auch mit nagelneuen Regenreifen keine Wunderzeiten gegen Trainingsende mehr möglich. So startete die #452 von P5 aus und die #414 von P?, jedoch direkt neben einander was eine schöne Startkulisse für das Team von Extreme Racing darstellte.IMG-20150620-WA0012

Startfahrer Werner pflügte in gewohnter Weise durch das Feld und erfreute sich am bestens präparierten 330er mit neuen Fabel-Bestzeiten zwischen 9:33 und 9:38 konstant wie ein Uhrwerk, sodass nach 7 Runden bereits ein Vorsprung von 1 min auf die direkten Konkurrenten Thiemann heraus gefahren werden konnte. Auf P1 lag zu diesem Zeitpunkt mit einer Minute Vorsprung ein neu in dieser Klasse „eingedrungener“ Porsche, von dem sich jeder fragte was er wohl in dieser Klasse „verloren“ hätte…?!? Etwas gebremst wurde die makellose Fahrt jedoch weiters von einem in Runde 8 wegen Spritmangel aussetzendem Motor und so konnte sich Werner gerade noch mit viel Glück an die Box retten wo der Motor nach der Futterversorgung wieder einwandfrei lief.

IMG-20150620-WA0000_kLeider erhielt das Team noch Zeitstrafen da einmal ein Überholvorgang unter Gelb erfolgte – direkt nach der NGK Schikane durch Dreher eines anderen Fahrzeuges kurz davor, was im dichten Pulk fahrend einfach nicht ersichtlich war. Ein zweiter Gelbverstoß entstand in Runde 8 unter heftigem Funkverkehr beim Wiederbelebungsversuch des Motors vor dem Streckenabschnitt Galgenkopf als dieser plötzlich wieder Leben zeigte und unter Vollgas mehr Geschwindigkeit aufnahm als an der Stelle angesagt war… So konnte der zweite Fahrer Franz-Josef dennoch die Fahrt auf P2 fortsetzen und war kurz danach beim Boxenstop des ausserirdischen Porsche sogar auf P1 geführt. Sowohl Franz-Josef als auch Andi zogen konstant und sicher Ihre Runden in den darauffolgenden weiteren 2 Stunden im Renngetümmel ohne das Fahrzeug und damit die Teamleistung auch nur im Entferntesten zu gefährden und erreichten am Ende aufgrund der Strafen den sechsten Platz im wieder beachtlich gestiegenen Starterfeld der Serien Produktioswagen Klasse V5.

Etwas weniger glücklich verlief die Fahrt von Thomas, der sich auch Platz um Platz nach vorne kämpfte und den Geschehnissen des Renngetümmels erfolgreich trotzte bis im Streckenabschnitt Brünnchen durch Verschmutzung ein plötzlicher Heckausbruch gefolgt von einem Einschlag in der Leitschiene seiner Fahrt ganz vehement ein Ende setzte. Gott-sei-Dank blieb Thomas bei diesem heftigen Einschlag weitgehend unverletzt und das etwas lädierte Fahrzeug wurde von der Strekcensicherung zur Box abgeschleppt. Wir sind überzeugt, dass das Team Herwerth mit ein paar Nachtschichten und Überstunden den schicken Z4 wieder flott bekommen wird bis zum nächsten Rennen in 14 Tagen zu dem wir schon heute recht herzlich einladen und die Daumen drücken. Wir freuen uns schon auf Lauf 4 der Saison 2015 wo die Karten wieder neu gemischt werden. 

Vielen Dank an Werner Gusenbauer für den Bericht!