Unfall überschattet Saisonauftakt

Die Saison 2015 bringt für das Team Extreme-Racing keine großen Neuerungen mit sich. Die Fahrerpaarung bestehend aus Werner Gusenbauer, Franz-Josef Georges und Teamchef Andreas Herwerth tritt auch in diesem Jahr wieder zusammen bei allen Läufen der Langstreckenmeisterschaft auf dem #452 BMW 330i in der Serienwagenklasse V5 an. Ebenso pilotieren Thomas Herbst und Bernd Hähner weiterhin den #414 BMW Z4 M in der Klasse V6. Über den Winter wurden alle Schäden am Fahrzeug beseitigt, welche bei einem heftigen Unfall kurz vor dem letztjährigen Saisonende entstanden waren.
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So traf sich der VLN Tross am vergangenen Samstag erstmalig in diesem Jahr in der Eifel, um beim Saisonauftakt, der 61. ADAC Westfalenfahrt, wieder die Kräfte zu messen. Bereits im morgendlichen Zeittraining zeigten sich die Piloten beider Fahrzeuge sehr zufrieden, jedoch waren schnelle Runden aufgrund vieler Gelbphasen und Code 60 Zonen nur schwer möglich. Deshalb erreichte #452 mit Gusenbauer/Georges/Herwerth nur Startposition 5 innerhalb der Klasse V5. IMG_9498_vln1_15_02

Thomas Herbst und Bernd Hähner stellten den Z4 M auf Startplatz 6 in der V6. Wie in der vergangenen Saison fuhr auch bei diesem Rennen Werner Gusenbauer den Start auf dem BMW 330i #452 und legte dabei eine beeindruckende Performance an den Tag. Von Position 5 gestartet lag Gusenbauer am Ende der ersten Runde schon direkt hinter dem Führenden auf Position 2. Eine weitere Runde später überquerte er in Führung liegend die Linie. „Ich bin das Rennen meines Lebens gefahren“, kommentierte Gusenbauer anschließend seine beeindruckende Leistung. In Runde 4 gelang ihm mit einer Rundenzeit von 9:34.802 Minuten eine neue Bestmarke für unseren BTI BMW 330i.

IMG_9498_vln1_15_04Auch bei Thomas Herbst und Bernd Hähner verlief die Startphase ohne Zwischenfälle. Jedoch verlor man ein paar Plätze, lag aber nach der fünften Runde wieder auf Position 6. Werner Gusenbauer konnte unterdessen in Führung liegend seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen, als in der 7. Runde das Rennen abgebrochen wurde.

Ein Fahrzeug aus der Klasse SP9 hob auf der Kuppe im Streckenabschnitt „Quiddelbacher Höhe“ ab, schleuderte über die Sicherheitseinrichtungen und kam im Zuschauerbereich zum Liegen. Dabei wurden mehrere Zuschauer verletzt. „Einer von ihnen verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen im Medical-Center der Rennstrecke“, heißt es von Seiten der VLN Organisatoren. „Das Rennen wurde abgebrochen, um den Rettungskräften einen schnellen Zugang zur Unfallstelle zu gewähren und nicht wieder neu gestartet.“

Angesichts dieser schlimmen Ereignisse gerät das Ergebnis in den Hintergrund, weshalb auch auf eine Ehrung der Sieger verzichtet wurde. Wir sind tief betroffen und mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und Freunden der Unfallopfer. 

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Saison 2015

Die Saison 2015 beginnt für das Team Extreme Racing mit dem 1. Lauf der Langstreckenmeisterschaft am 28. März. Wie in den vergangenen Jahren bestreiten wir alle 10 Läufe der VLN. Weiterhin ist eine Teilnahme am diesjährigen 24h Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife geplant. 

Bei den Fahrerpaarungen bleibt alles wie gewohnt. Der orange schwarze BTI BMW 330i wird in der kommenden Saison von Werner Gusenbauer und Teamchef Andreas Herwerth pilotiert und startet in der Serienwagenklasse V5. Auf dem BMW Z4M Coupé greifen Thomas Herbst und Bernd Hähner ins Lenkrad und treten in der Klasse V6 an.
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Veröffentlicht unter News

Renntermine 2015 veröffentlicht

Heute hat die VLN den vorläufigen Terminkalender für die kommende Saison veröffentlicht. Die Zuordnung zu den einzelnen Veranstaltern der Rennen findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

  • 28.03.2015 – VLN 1
  • 25.04.2015 – VLN 2
  • 20.06.2015 – VLN 3
  • 04.07.2015 – VLN 4
  • 01.08.2015 – VLN 5
  • 22.08.2015 – VLN 6
  • 05.09.2015 – VLN 7
  • 03.10.2015 – VLN 8
  • 17.10.2015 – VLN 9
  • 31.10.2015 – VLN 10

Zwei Wochen vor dem ersten Lauf, am 14. März 2015, finden die Test- und Einstellfahrten statt, wo sich die Teams auf die anstehenden Rennen vorbereiten. 

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Mit erneutem Klassensieg in die Winterpause

2014-10-25-IMG_8078Mit einem erneuten Klassensieg in der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife geht für das Öhringer Team Extreme Racing die bisher erfolgreichste Saison in der Eifel zu Ende. Beim letzten Rennen des Jahres am vergangenen Wochenende fuhren Andreas Herwerth (Öhringen), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Franz-Josef Georges (Belgien) souverän zum Sieg in der mit sieben Fahrzeugen stark besetzten Serienwagenklasse V5.

Schon während des morgendlichen Zeittrainings wurde der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Regen, Nebel und kalte Temperaturen sorgten für schwierige Bedingungen auf der rund 25 Kilometer langen Rennstrecke durch die Eifel. Das Fahrertrio rund um Andreas Herwerth kam damit jedoch bestens zurecht und stellte den BMW 330i auf die Poleposition in der Klasse V5.

2014-10-25-IMG_8239Startfahrer Werner Gusenbauer brachte das Rennfahrzeug sicher durch die turbulente Anfangsphase und hatte bereits einen Vorsprung herausgefahren, als nach zwei Runden das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen wurde. „Bei aufziehendem Nebel war die Sicht im Bereich des Grand-Prix-Kurses so gering, dass die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet war“, sagte Rennleiter Andreas Thamm. Die einstündige Unterbrechung wurde von den Teilnehmern dazu genutzt, kleinere Reparaturen an den Fahrzeugen auszuführen. Beim Neustart des Rennens machte man bei Extreme Racing alles richtig. Die Nordschleife war mittlerweile stellenweise abgetrocknet, weshalb man sich für eine riskante Strategie entschied. Statt auf Regenreifen, wie die meisten anderen Teams, setzte man auf profillose Slicks. Somit musste man einmal weniger als die Verfolger die Boxengasse aufsuchen, hatte aber in den ersten Runden ein schwer zu beherrschendes Fahrzeug.

2014-10-25-IMG_8005Für Werner Gusenbauer stellte dies jedoch kein Problem dar. In Führung liegend übergab er das Rennfahrzeug an Teamchef Andreas Herwerth, der den Vorsprung mit konstant schnellen Runden weiter ausbaute. Der Nebel hatte sich mittlerweile etwas zurückgezogen, weshalb auch die Rundenzeiten immer schneller wurden. Für die anstehende Schlussphase übernahm Franz-Josef Georges dem BMW und spulte zuverlässig Runde um Runde ab. Beim Zieleinlauf betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten rund vier Minuten. Damit stehen zum insgesamt sechsten Mal in dieser Saison die Fahrer von Extreme Racing ganz oben auf dem Siegerpodest.

2014-10-25-IMG_7754Trotz des Unfalls beim ersten Saisonlauf und einem Ausfall aufgrund eines Motorschadens blickt Teamchef Andreas Herwerth zufrieden auf die erfolgreichste Saison in der Langstreckenmeisterschaft zurück: „Wir sind mit den Resultaten mehr als zufrieden. Der Sieg beim Saisonhöhepunkt im August bedeutet mir in dieser Saison wohl am meisten. Das alles ist nur mit einer eingespielten und immer zuverlässig arbeitenden Mannschaft möglich und dafür möchte ich mich recht herzlich bei allen Helfern und Partnern bedanken.“

Vorschau – VLN-Saisonfinale

Mit dem 39. DMV Münsterlandpokal steht dieses Wochenende der 10. Lauf und somit das Finale der diesjährigen Saison 2014 an. In der Gesamtwertung ist die Meisterschaft so gut wie entschieden und auch wir blicken auf eine überaus erfolgreiche Saison zurück.

Nach dem heftigen Unfall beim ersten Rennen entschädigte Position 2 beim zweiten Lauf für die Anstrengungen des Wideraufbaus. Dann endlich im dritten Rennen der erste Klassensieg der Saison! Nach dem Zeittraining zum 4. Lauf wurde ein, in der Kürze der Zeit, nicht reparabler Defekt festgestellt – somit kein Antritt zum Rennen möglich. Mit dem erneuten Klassensieg beim 5. Rennen begann die bis jetzt anhaltende Erfolgsserie. Außer beim wegen Nebel abgesagten 8. Saisonlauf gewannen wir jeweils die Klasse V5. Am wichtigsten und schönsten war definitiv der Sieg beim Saisonhöhepunkt, dem Opel 6h Rennen, bei welchem die Klasse V5 enorm stark besetzt war.

Somit können wir vor dem letzen Rennen der Saison 2014 auf insgesamt fünf Klassensiege, einen zweiten Platz und zwei Ausfälle zurückblicken. Zum Finale treten wir wieder wie gewohnt mit unserem BTI BMW 330i in der Klasse V5 an. Dabei wird auch Franz-Josef Georges wieder auf diesem Fahrzeug ins Lenkrad greifen. Weiterhin wird der 330i von unseren beiden Stammpiloten Werner Gusenbauer und Andreas Herwerth pilotiert.

Um 8:30 Uhr am Samstagmorgen beginnt das Zeittraining und wie gewohnt um 12:00 Uhr das Rennen über eine Distanz von 4 Stunden. Ab 11:45 lässt sich das Geschehen am Ring über den VLN Livestream unter http://vln.de/live verfolgen. Ein sehr gutes Live-Timing ist unter http://timingdeluxe.com/ verfügbar.

Spektakuläre Schlussphase endet mit Klassensieg

Team Extreme Racing erneut erfolgreich                                           

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Am vergangenen Wochenende fand mit dem ROWE DMV 250-Meilen-Rennen sozusagen das Halbfinale der VLN Saison 2014 statt. Zum vorletzten Rennen des Jahres waren über 200 Fahrzeuge genannt. Darunter unser BMW 330i in der Klasse V5 und der BMW Z4-M in der V6. Während am Freitagnachmittag noch trockene Bedingungen herrschten, zog über Nacht dichter Nebel auf. An ein sicheres Fahren war am Samstagmorgen zunächst nicht zu denken. Die Sichtweite betrug auf Teilen der Nordschleife weit unter 50 Meter.

Der Start des Zeittrainings verschob sich um gut eine Stunde nach hinten. 2014-10-11-IMG_7044Um 9:25 Uhr machten sich dann die ersten Fahrzeuge auf den Weg um die noch stellenweise feuchte Nordschleife. So waren die Rundenzeiten zu Beginn noch relativ langsam. Dies änderte sich aber im Verlauf des Trainings als die Strecke komplett trocken war. Werner Gusenbauer und Teamchef Andreas Herwerth stellten den BTI BMW 330i mit einer Rundenzeit von 9:49.868 Minuten auf Startposition zwei in der Klasse V5. Thomas Herbst, der dieses Rennen ohne seinen Fahrerkollegen Bernd Hähner im Alleingang bestritt, fuhr den Z4-M mit 9:45.796 auf Startplatz 8 in der stark besetzten Klasse V6.

2014-10-11-IMG_7133Wie der Zufall es wollte, standen unsere beiden Fahrzeuge in der Startaufstellung direkt hintereinander – ein seltenes Bild! Durch die Verzögerung am Morgen verschob sich auch der Start zum Rennen um eine Stunde nach hinten. So ging es um 13:00 los auf die vierstündige Hatz rund um die gut 25 Kilometer lange Nordschleife. Der Extreme Racing BMW 330i wurde von Werner Gusenbauer gut durch die turbulente Anfangsphase pilotiert. Von Position zwei aus gestartet kam er gut durch den Verkehr und übergab an Teamchef Andreas Herwerth bereits in Führung liegend. Der Boxenstop verlief planmäßig. Während des Fahrerwechsels wurden auch die Reifen gewechselt und nachgetankt. Nach rund zwei Minuten Standzeit ging das Rennfahrzeug wieder auf die Strecke.

2014-10-11-IMG_7128Mit konstant schnellen Runden baute Andreas Herwerth den Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Als beim nächsten Fahrerwechsel wieder Werner Gusenbauer übernahm, betrug dieser bereits gut drei Minuten. Doch statt den Vorsprung zu verwalten, entschied er sich dazu, noch mehr Abstand zwischen sich und den Zweitplatzierten zu bringen – eine gute Entscheidung! Auch Thomas Herbst war konstant schnell unterwegs und arbeitete sich Position für Position weiter nach vorne. Die Boxenstops verliefen dank eingespielter und perfekt arbeitender Mannschaft ebenso reibungslos wie schnell. Doch dann der Schreck. Doppelt geschwenkte gelbe Flaggen im Bereich „Kesselchen“.

Normalerweise kommt dies im Verlaufe eines Renntages des öfteren vor, doch leider war dieses Mal eines unserer Fahrzeuge mit in den Unfall verwickelt. In einer der ca. 180km/h schnellen Linkskurven wurde unser Z4-M mit Thomas Herbst am Steuer unsanft abgeschossen. Im Gegensatz zum Fahrzeug überstand Thomas den Unfall unverletzt. Zum Zeitpunkt des Ausfalls lag er bereits auf Position 3 in der Klasse – eine starke Leistung, die so leider nicht belohnt wurde.

Nach dem Ausfall hatten wir in der Schlussphase nur noch ein heißes Eisen im Feuer. Werner Gusenbauer war weiterhin enorm schnell unterwegs und baute den Vorsprung auf die Zweitplatzierten weiter aus. Doch dann: „Reifenschaden vorne rechts“ meldete Gusenbauer am Funk.
2014-10-11-IMG_7178Zu diesem Zeitpunkt lagen noch 10km zwischen ihm und der Ziellinie. Mit gut 4 Minuten Vorsprung ging er kein großes Risiko mehr ein und brachte den BMW sicher in Führung liegend ins Ziel. Eingangs der Start-/Zielgeraden löste sich die Lauffläche des beschädigten Reifens dann komplett von der Felge. „Ich hatte keine Bremse mehr und musste die erste Kurve mit der Handbremse anbremsen“, meinte Gusenbauer.

So geht ein spannendes Rennwochenende mit einem Klassensieg in der Klasse V5 zu Ende – dem vierten in Folge.In zwei Wochen steht mit dem 39. DMV Münsterlandpokal das letzte Rennen der Saison 2014 an.

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Extreme Racing gewinnt beim Saison-höhepunkt

Klassensieg beim Saisonhöhepunkt krönt das zehnjährige Teamjubiläum

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Am Wochenende vom 21.-23. August fand mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife statt. Mit rund 175 teilnehmenden Fahrzeugen ist die Langstreckenmeisterschaft eine der größten Breitensport-Rennserien in Europa. In verschiedenen Klassen treten Fahrer unterschiedlichster Fahrzeuge gegeneinander an. Auch das in Öhringen beheimatete Team Extreme Racing war wieder in die Eifel gereist und hatte, wie schon bei den vergangenen Rennen, den Klassensieg fest im Blick.

2Zehn Jahre Team Extreme Racing

Als vor 10 Jahren in der Garage von Andreas Herwerth die Idee entstand, ein eigenes Rennteam ins Leben zu rufen, war nicht absehbar, wie erfolgreich sich dieses Projekt einmal entwickeln sollte. In diesem Jahr feiert das Team Extreme Racing sein zehnjähriges Jubiläum. Der Wunsch, am 24h Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen, brachte Andreas Herwerth dazu, zusammen mit einigen freiwilligen Helfern einen BMW M3 zum Rennfahrzeug umzubauen. Das erste Rennen bestritt er zusammen mit Werner Gusenbauer und Jaber Al Khalifa am 19. März 2005 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Bei starkem Regen war das Ergebnis noch zweitrangig. Die Hauptsache: Der Rennwagen kam unfallfrei durch das Rennen. Der zweite VLN-Lauf des Jahres fiel dem Schnee zum Opfer – die Teilnahme beim 24h Rennen im Mai klappte aber trotzdem und das Team rund um Herwerth erreichte den zweiten Platz in der Klasse.

bti406Von da an bestritt man fast alle Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft und gehört 10 Jahre später zu den festen Größen unter den Privatteams in der VLN. Unzählige Klassensiege in der Langstreckenmeisterschaft als auch beim 24h Rennen sprechen für sich. Nach rund 60.000km Nordschleife war der BMW M3 in die Jahre gekommen und man entschied sich dazu, einen BMW Z4 für die Langstreckenmeisterschaft aufzubauen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpften die Stammpiloten Herwerth/Gusenbauer regelmäßig um die vorderen Plätze in der Klasse. Mitte 2013 wurde der BMW 330i dann zum ersten Mal eingesetzt und die Erfolgsserie fortgeführt.

Ein passendes Setup ist der Schlüssel zum Erfolg

2014-10-11-IMG_6974Ein typisches Rennwochenende am Nürburgring beginnt bereits am Donnerstag. So auch beim vergangenen Rennen. Der LKW mit den Rennfahrzeugen nimmt seinen Platz hinter den Garagen ein und das Zelt wird aufgebaut, in dem ab Freitagnachmittag die Gäste des Sponsors platznehmen. Der Freitag steht dann ganz im Zeichen des Trainings und der Gäste-Taxifahrten, die jedem definitiv fest in Erinnerung bleiben werden. Ebenfalls wurde weiter am Setup des BMW 330i gefeilt. Eine leichte Verschiebung des Schwerpunktes nach vorn soll das Einlenkverhalten verbessern. Die positive Veränderung wurde von Werner Gusenbauer bestätigt, der als hauptberuflich tätiger Instruktor mit eigener Driftschule über das notwendige Feingefühl in der Fahrzeugbeherrschung verfügt. Während am Freitag noch trockene Bedingungen herrschten, setzte am späten Abend leichter Regen ein.

2014-08-23-IMG_5069 Als sich am Samstagmorgen die Tore der Boxengasse für das Zeittraining öffneten, war die Nordschleife noch regennass. An schnelle Rundenzeiten war zu Beginn noch nicht zu denken. Erst zum Ende hin trocknete die Strecke ab und war bereit für die Jagd auf eine gute Startposition. Das Fahrertrio von Extreme Racing, bestehend aus Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Josef Stengel (Ellwangen), kam mit den Bedingungen gut zurecht. Die schnellste Rundenzeit reichte für die dritte Startposition in der Serienwagenklasse V5.

2014-08-22-IMG_4731Das Rennen beginnt Pünktlich um 12:00 Uhr startete die Rennleitung das Rennen. Das rund 190 Fahrzeuge starke Feld donnerte mit ohrenbetäubendem Lärm die Start-Ziel-Gerade entlang. Sechs harte Stunden bei schwierigsten Bedingungen lagen vor den Teilnehmern. Während der trockenen Startphase brachte Werner Gusenbauer den 330i von Position 3 aus gut durch den Verkehr und übergab an Josef Stengel bereits in Führung liegend. Kurz nach dem ersten Fahrerwechsel zeigte sich das typische Eifelwetter dann von seiner schlechten Seite – starker Regen setzte Teile der rund 25 Kilometer langen Nordschleife unter Wasser. Umgehend erhielt das Team den Funkspruch: „Sofort Regenreifen bereitlegen – ich kommen rein“. Die routinierte Mechanikermannschaft rund um Matthias „Matze“ Eheim und Klaus „Häse“ Hosenberg bereitete alles für einen Wechsel auf Regenreifen vor.

2014-08-23-IMG_5297Der Boxenstopp verlief problemlos und Extreme Racing lag weiterhin in Führung in der Klasse V5. Während der nächsten Runden trocknete die Strecke wieder vollständig ab. Ein erneuter Besuch in der Boxengasse stand an. Die Regenreifen wurden wieder durch profillose Slicks ersetzt. Als sei das Rennen noch nicht spannend genug, setzte nach einigen Runden erneut starker Regen ein. Mittlerweile hatte Andreas Herwerth das Fahrzeug von Stengel übernommen und vergrößerte den Abstand auf die nachfolgenden Fahrzeuge kontinuierlich. Nach mehreren Reifenwechseln brachte er den BMW mit gut einer Runde Vorsprung auf die Verfolger zurück an die Box. Eineinhalb Stunden vor Rennende stand der letzte Fahrerwechsel an. Josef Stengel übernahm das Fahrzeug erneut.

Wechselhaftes Wetter sorgt für spannende Schlussphase

2014-08-23-IMG_5376Auf dem Regenradar war das drohende Unheil schon deutlich zu erkennen. Dennoch hofften alle, der nächste Regenschauer würde erst kurz nach Rennende in der Eifel eintreffen. Doch die Vorhersagen trafen zu. Wenige Minuten vor Rennende setzte starker Regen ein. Zu diesem Zeitpunkt waren so gut wie alle Fahrzeuge bereits wieder auf Trockenreifen unterwegs. Das Taktieren begann. Sollte man auf Risiko setzten und die letzten beiden Runden auf Slicks durch den Regen fahren, oder doch lieber wechseln und einen Zeitverlust in Kauf nehmen?

2014-08-23-IMG_5388Bei Extreme Racing entschied man sich genau richtig. Abermals tauchte der orange-schwarze BMW in der Boxengasse auf und bekam Regenreifen montiert. Josef Stengel fuhr die letzten beiden Runden souverän zu Ende. Die Anstrengungen hatten sich gelohnt – Extreme Racing gewann die Klasse V5 nach 6 Stunden mit über einer Runde Vorsprung. Die komplette Mannschaft war überglücklich, beim Saisonhöhepunkt erneut erfolgreich gewesen zu sein. In der Box knallten die Sektkorken – man feierte den bereits vierten Klassensieg der Saison. Spät am Samstagabend verlies der LKW das Fahrerlager in Richtung Öhringen. Er wird zurückkehren – spätestens zum achten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft am 13. September, wenn sich wieder alle in der Eifel versammeln, um erneut die „Grüne Hölle“ zu bezwingen.

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VLN Lauf 6 – Extreme Racing erneut erfolgreich

Erneuter Klassensieg in der Langstreckenmeisterschaft krönt das zehnjährige Team-Jubiläum

2014-08-02-IMG_4118Am vergangenen Wochenende ging die Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem 6. Lauf in die zweite Saisonhälfte. Wie immer war auch das in Öhringen beheimatete Team Extremeracing rund um Teamchef Andreas Herwerth am Start. Seit letztem Jahr setzt Extremeracing in der Serienwagenklasse V5 sehr erfolgreich einen BMW 330i ein. Als vor 10 Jahren in der Garage von Andreas Herwerth die Idee entstand, ein eigenes Rennteam ins Leben zu rufen, war nicht absehbar, wie erfolgreich sich dieses Projekt einmal entwickeln sollte.

In diesem Jahr feiert das Team Extremeracing sein zehnjähriges Jubiläum. Der Wunsch, am 24h Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen, brachte Andreas Herwerth dazu, zusammen mit einigen freiwilligen Helfern einen BMW M3 zum Rennfahrzeug umzubauen. Das erste Rennen bestritt er zusammen mit Werner Gusenbauer und Jaber Al Khalifa am 19. März 2005 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Bei starkem Regen war das Ergebnis noch zweitrangig. Die Hauptsache: Der Rennwagen kam unfallfrei durch das Rennen. Der zweite VLN-Lauf des Jahres fiel dem Schnee zum Opfer – die Teilnahme beim 24h Rennen klappte aber trotzdem und das Team rund um Herwerth erreichte den zweiten Platz in der Klasse.

2014-08-02-IMG_3971Von da an bestritt man fast alle Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft und gehört 10 Jahre später zu den festen Größen unter den Privatteams in der VLN. Unzählige Klassensiege in der Langstreckenmeisterschaft als auch beim 24h Rennen sprechen für sich. Nach rund 60.000km Nordschleife war der BMW M3 in die Jahre gekommen und man entschied sich dazu, einen BMW Z4 für die Langstreckenmeisterschaft aufzubauen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpften die Stammpiloten Herwerth/Gusenbauer regelmäßig um die vorderen Plätze in der Klasse. Mitte 2013 wurde der BMW 330i dann zum ersten Mal eingesetzt und die Erfolgsserie fortgeführt.

2014-08-02-IMG_4010Auch beim vergangenen Rennen lief für das Öhringer Team wieder alles nach Plan. Während des freien Trainings am Freitagabend wurde die Fahrwerksabstimmung des Rennfahrzeugs weiter optimiert, um die Stabilität beim Anbremsen vor Kurven zu verbessern. Nach erfolgter Anpassung der Fahrwerksgeometrie zeigte sich Teamchef Andreas Herwerth sehr zufrieden. Auch am nächsten Morgen im Zeittraining lief es für die Öhringer Mannschaft rund um das Fahrertrio Gusenbauer/Herwerth/Georges hervorragend. Der gebürtige Österreicher Werner Gusenbauer, der als Fahrinstruktor tätig ist, fand eine Runde ohne viel Verkehr auf der Strecke und fuhr mit einer Rundenzeit von 9:39,317 Minuten die Poleposition in der Serienwagenklasse V5 heraus. So startete Gusenbauer mit dem in den Farben des Sponsors BTI lackierten BMW 330i als Führender in der Klasse V5 in das 4 Stunden dauernde Rennen. Gleich zu Beginn konnte er einige Konkurrenten aus anderen Klassen hinter sich lassen und brachte das Rennfahrzeug souverän durch die schwierige Startphase. Nach gut einem Drittel der Renndistanz lag Extremeracing beim ersten Fahrerwechsel unverändert in Führung. Werner Gusenbauer übergab den BMW 330i an Teamchef Andreas Herwerh. Gleichzeitig wurde nachgetankt und die Reifen gewechselt.

2014-08-02-IMG_4214Dank des durchweg trockenen Wetters am Wochenende wurden zu jeder Zeit profillose Reifen, sogenannte Slicks gefahren, was die Aufgabe der routinierten Boxenmannschaft dank vorhersehbarer Boxenstopps deutlich vereinfacht. Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern sind durchaus auch außerplanmäßige Stopps notwendig um den Bedingungen auf der Strecke zu jeder Zeit gerecht zu werden. Nach erfolgtem Fahrerwechsel lag der BTI BMW 330i mit Andreas Herwerth am Steuer weiterhin in Führung. Auch Franz-Josef Georges(Belgien), der für die anstehende Schlussphase das Fahrzeug von Herwerth übernahm, verwaltete den Vorsprung und konnte die Führung bis zur schwarz weiß karierten Flagge halten – der dritte Klassensieg für das Team Extreme Racing in der laufenden Saison der Langstreckenmeisterschaft.

2014-08-02-IMG_4218In zwei Wochen steht mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft an. „Auch beim nächsten Rennen werden wir dank unserer zuverlässig arbeitenden Mannschaft wieder ganz vorne mit dabei sein“, zeigt sich Teamchef Herwerth zuversichtlich.