Mit erneutem Klassensieg in die Winterpause

2014-10-25-IMG_8078Mit einem erneuten Klassensieg in der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife geht für das Öhringer Team Extreme Racing die bisher erfolgreichste Saison in der Eifel zu Ende. Beim letzten Rennen des Jahres am vergangenen Wochenende fuhren Andreas Herwerth (Öhringen), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Franz-Josef Georges (Belgien) souverän zum Sieg in der mit sieben Fahrzeugen stark besetzten Serienwagenklasse V5.

Schon während des morgendlichen Zeittrainings wurde der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Regen, Nebel und kalte Temperaturen sorgten für schwierige Bedingungen auf der rund 25 Kilometer langen Rennstrecke durch die Eifel. Das Fahrertrio rund um Andreas Herwerth kam damit jedoch bestens zurecht und stellte den BMW 330i auf die Poleposition in der Klasse V5.

2014-10-25-IMG_8239Startfahrer Werner Gusenbauer brachte das Rennfahrzeug sicher durch die turbulente Anfangsphase und hatte bereits einen Vorsprung herausgefahren, als nach zwei Runden das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen wurde. „Bei aufziehendem Nebel war die Sicht im Bereich des Grand-Prix-Kurses so gering, dass die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet war“, sagte Rennleiter Andreas Thamm. Die einstündige Unterbrechung wurde von den Teilnehmern dazu genutzt, kleinere Reparaturen an den Fahrzeugen auszuführen. Beim Neustart des Rennens machte man bei Extreme Racing alles richtig. Die Nordschleife war mittlerweile stellenweise abgetrocknet, weshalb man sich für eine riskante Strategie entschied. Statt auf Regenreifen, wie die meisten anderen Teams, setzte man auf profillose Slicks. Somit musste man einmal weniger als die Verfolger die Boxengasse aufsuchen, hatte aber in den ersten Runden ein schwer zu beherrschendes Fahrzeug.

2014-10-25-IMG_8005Für Werner Gusenbauer stellte dies jedoch kein Problem dar. In Führung liegend übergab er das Rennfahrzeug an Teamchef Andreas Herwerth, der den Vorsprung mit konstant schnellen Runden weiter ausbaute. Der Nebel hatte sich mittlerweile etwas zurückgezogen, weshalb auch die Rundenzeiten immer schneller wurden. Für die anstehende Schlussphase übernahm Franz-Josef Georges dem BMW und spulte zuverlässig Runde um Runde ab. Beim Zieleinlauf betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten rund vier Minuten. Damit stehen zum insgesamt sechsten Mal in dieser Saison die Fahrer von Extreme Racing ganz oben auf dem Siegerpodest.

2014-10-25-IMG_7754Trotz des Unfalls beim ersten Saisonlauf und einem Ausfall aufgrund eines Motorschadens blickt Teamchef Andreas Herwerth zufrieden auf die erfolgreichste Saison in der Langstreckenmeisterschaft zurück: „Wir sind mit den Resultaten mehr als zufrieden. Der Sieg beim Saisonhöhepunkt im August bedeutet mir in dieser Saison wohl am meisten. Das alles ist nur mit einer eingespielten und immer zuverlässig arbeitenden Mannschaft möglich und dafür möchte ich mich recht herzlich bei allen Helfern und Partnern bedanken.“

Spektakuläre Schlussphase endet mit Klassensieg

Team Extreme Racing erneut erfolgreich                                           

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Am vergangenen Wochenende fand mit dem ROWE DMV 250-Meilen-Rennen sozusagen das Halbfinale der VLN Saison 2014 statt. Zum vorletzten Rennen des Jahres waren über 200 Fahrzeuge genannt. Darunter unser BMW 330i in der Klasse V5 und der BMW Z4-M in der V6. Während am Freitagnachmittag noch trockene Bedingungen herrschten, zog über Nacht dichter Nebel auf. An ein sicheres Fahren war am Samstagmorgen zunächst nicht zu denken. Die Sichtweite betrug auf Teilen der Nordschleife weit unter 50 Meter.

Der Start des Zeittrainings verschob sich um gut eine Stunde nach hinten. 2014-10-11-IMG_7044Um 9:25 Uhr machten sich dann die ersten Fahrzeuge auf den Weg um die noch stellenweise feuchte Nordschleife. So waren die Rundenzeiten zu Beginn noch relativ langsam. Dies änderte sich aber im Verlauf des Trainings als die Strecke komplett trocken war. Werner Gusenbauer und Teamchef Andreas Herwerth stellten den BTI BMW 330i mit einer Rundenzeit von 9:49.868 Minuten auf Startposition zwei in der Klasse V5. Thomas Herbst, der dieses Rennen ohne seinen Fahrerkollegen Bernd Hähner im Alleingang bestritt, fuhr den Z4-M mit 9:45.796 auf Startplatz 8 in der stark besetzten Klasse V6.

2014-10-11-IMG_7133Wie der Zufall es wollte, standen unsere beiden Fahrzeuge in der Startaufstellung direkt hintereinander – ein seltenes Bild! Durch die Verzögerung am Morgen verschob sich auch der Start zum Rennen um eine Stunde nach hinten. So ging es um 13:00 los auf die vierstündige Hatz rund um die gut 25 Kilometer lange Nordschleife. Der Extreme Racing BMW 330i wurde von Werner Gusenbauer gut durch die turbulente Anfangsphase pilotiert. Von Position zwei aus gestartet kam er gut durch den Verkehr und übergab an Teamchef Andreas Herwerth bereits in Führung liegend. Der Boxenstop verlief planmäßig. Während des Fahrerwechsels wurden auch die Reifen gewechselt und nachgetankt. Nach rund zwei Minuten Standzeit ging das Rennfahrzeug wieder auf die Strecke.

2014-10-11-IMG_7128Mit konstant schnellen Runden baute Andreas Herwerth den Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Als beim nächsten Fahrerwechsel wieder Werner Gusenbauer übernahm, betrug dieser bereits gut drei Minuten. Doch statt den Vorsprung zu verwalten, entschied er sich dazu, noch mehr Abstand zwischen sich und den Zweitplatzierten zu bringen – eine gute Entscheidung! Auch Thomas Herbst war konstant schnell unterwegs und arbeitete sich Position für Position weiter nach vorne. Die Boxenstops verliefen dank eingespielter und perfekt arbeitender Mannschaft ebenso reibungslos wie schnell. Doch dann der Schreck. Doppelt geschwenkte gelbe Flaggen im Bereich „Kesselchen“.

Normalerweise kommt dies im Verlaufe eines Renntages des öfteren vor, doch leider war dieses Mal eines unserer Fahrzeuge mit in den Unfall verwickelt. In einer der ca. 180km/h schnellen Linkskurven wurde unser Z4-M mit Thomas Herbst am Steuer unsanft abgeschossen. Im Gegensatz zum Fahrzeug überstand Thomas den Unfall unverletzt. Zum Zeitpunkt des Ausfalls lag er bereits auf Position 3 in der Klasse – eine starke Leistung, die so leider nicht belohnt wurde.

Nach dem Ausfall hatten wir in der Schlussphase nur noch ein heißes Eisen im Feuer. Werner Gusenbauer war weiterhin enorm schnell unterwegs und baute den Vorsprung auf die Zweitplatzierten weiter aus. Doch dann: „Reifenschaden vorne rechts“ meldete Gusenbauer am Funk.
2014-10-11-IMG_7178Zu diesem Zeitpunkt lagen noch 10km zwischen ihm und der Ziellinie. Mit gut 4 Minuten Vorsprung ging er kein großes Risiko mehr ein und brachte den BMW sicher in Führung liegend ins Ziel. Eingangs der Start-/Zielgeraden löste sich die Lauffläche des beschädigten Reifens dann komplett von der Felge. „Ich hatte keine Bremse mehr und musste die erste Kurve mit der Handbremse anbremsen“, meinte Gusenbauer.

So geht ein spannendes Rennwochenende mit einem Klassensieg in der Klasse V5 zu Ende – dem vierten in Folge.In zwei Wochen steht mit dem 39. DMV Münsterlandpokal das letzte Rennen der Saison 2014 an.

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Extreme Racing gewinnt beim Saison-höhepunkt

Klassensieg beim Saisonhöhepunkt krönt das zehnjährige Teamjubiläum

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Am Wochenende vom 21.-23. August fand mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife statt. Mit rund 175 teilnehmenden Fahrzeugen ist die Langstreckenmeisterschaft eine der größten Breitensport-Rennserien in Europa. In verschiedenen Klassen treten Fahrer unterschiedlichster Fahrzeuge gegeneinander an. Auch das in Öhringen beheimatete Team Extreme Racing war wieder in die Eifel gereist und hatte, wie schon bei den vergangenen Rennen, den Klassensieg fest im Blick.

2Zehn Jahre Team Extreme Racing

Als vor 10 Jahren in der Garage von Andreas Herwerth die Idee entstand, ein eigenes Rennteam ins Leben zu rufen, war nicht absehbar, wie erfolgreich sich dieses Projekt einmal entwickeln sollte. In diesem Jahr feiert das Team Extreme Racing sein zehnjähriges Jubiläum. Der Wunsch, am 24h Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen, brachte Andreas Herwerth dazu, zusammen mit einigen freiwilligen Helfern einen BMW M3 zum Rennfahrzeug umzubauen. Das erste Rennen bestritt er zusammen mit Werner Gusenbauer und Jaber Al Khalifa am 19. März 2005 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Bei starkem Regen war das Ergebnis noch zweitrangig. Die Hauptsache: Der Rennwagen kam unfallfrei durch das Rennen. Der zweite VLN-Lauf des Jahres fiel dem Schnee zum Opfer – die Teilnahme beim 24h Rennen im Mai klappte aber trotzdem und das Team rund um Herwerth erreichte den zweiten Platz in der Klasse.

bti406Von da an bestritt man fast alle Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft und gehört 10 Jahre später zu den festen Größen unter den Privatteams in der VLN. Unzählige Klassensiege in der Langstreckenmeisterschaft als auch beim 24h Rennen sprechen für sich. Nach rund 60.000km Nordschleife war der BMW M3 in die Jahre gekommen und man entschied sich dazu, einen BMW Z4 für die Langstreckenmeisterschaft aufzubauen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpften die Stammpiloten Herwerth/Gusenbauer regelmäßig um die vorderen Plätze in der Klasse. Mitte 2013 wurde der BMW 330i dann zum ersten Mal eingesetzt und die Erfolgsserie fortgeführt.

Ein passendes Setup ist der Schlüssel zum Erfolg

2014-10-11-IMG_6974Ein typisches Rennwochenende am Nürburgring beginnt bereits am Donnerstag. So auch beim vergangenen Rennen. Der LKW mit den Rennfahrzeugen nimmt seinen Platz hinter den Garagen ein und das Zelt wird aufgebaut, in dem ab Freitagnachmittag die Gäste des Sponsors platznehmen. Der Freitag steht dann ganz im Zeichen des Trainings und der Gäste-Taxifahrten, die jedem definitiv fest in Erinnerung bleiben werden. Ebenfalls wurde weiter am Setup des BMW 330i gefeilt. Eine leichte Verschiebung des Schwerpunktes nach vorn soll das Einlenkverhalten verbessern. Die positive Veränderung wurde von Werner Gusenbauer bestätigt, der als hauptberuflich tätiger Instruktor mit eigener Driftschule über das notwendige Feingefühl in der Fahrzeugbeherrschung verfügt. Während am Freitag noch trockene Bedingungen herrschten, setzte am späten Abend leichter Regen ein.

2014-08-23-IMG_5069 Als sich am Samstagmorgen die Tore der Boxengasse für das Zeittraining öffneten, war die Nordschleife noch regennass. An schnelle Rundenzeiten war zu Beginn noch nicht zu denken. Erst zum Ende hin trocknete die Strecke ab und war bereit für die Jagd auf eine gute Startposition. Das Fahrertrio von Extreme Racing, bestehend aus Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Josef Stengel (Ellwangen), kam mit den Bedingungen gut zurecht. Die schnellste Rundenzeit reichte für die dritte Startposition in der Serienwagenklasse V5.

2014-08-22-IMG_4731Das Rennen beginnt Pünktlich um 12:00 Uhr startete die Rennleitung das Rennen. Das rund 190 Fahrzeuge starke Feld donnerte mit ohrenbetäubendem Lärm die Start-Ziel-Gerade entlang. Sechs harte Stunden bei schwierigsten Bedingungen lagen vor den Teilnehmern. Während der trockenen Startphase brachte Werner Gusenbauer den 330i von Position 3 aus gut durch den Verkehr und übergab an Josef Stengel bereits in Führung liegend. Kurz nach dem ersten Fahrerwechsel zeigte sich das typische Eifelwetter dann von seiner schlechten Seite – starker Regen setzte Teile der rund 25 Kilometer langen Nordschleife unter Wasser. Umgehend erhielt das Team den Funkspruch: „Sofort Regenreifen bereitlegen – ich kommen rein“. Die routinierte Mechanikermannschaft rund um Matthias „Matze“ Eheim und Klaus „Häse“ Hosenberg bereitete alles für einen Wechsel auf Regenreifen vor.

2014-08-23-IMG_5297Der Boxenstopp verlief problemlos und Extreme Racing lag weiterhin in Führung in der Klasse V5. Während der nächsten Runden trocknete die Strecke wieder vollständig ab. Ein erneuter Besuch in der Boxengasse stand an. Die Regenreifen wurden wieder durch profillose Slicks ersetzt. Als sei das Rennen noch nicht spannend genug, setzte nach einigen Runden erneut starker Regen ein. Mittlerweile hatte Andreas Herwerth das Fahrzeug von Stengel übernommen und vergrößerte den Abstand auf die nachfolgenden Fahrzeuge kontinuierlich. Nach mehreren Reifenwechseln brachte er den BMW mit gut einer Runde Vorsprung auf die Verfolger zurück an die Box. Eineinhalb Stunden vor Rennende stand der letzte Fahrerwechsel an. Josef Stengel übernahm das Fahrzeug erneut.

Wechselhaftes Wetter sorgt für spannende Schlussphase

2014-08-23-IMG_5376Auf dem Regenradar war das drohende Unheil schon deutlich zu erkennen. Dennoch hofften alle, der nächste Regenschauer würde erst kurz nach Rennende in der Eifel eintreffen. Doch die Vorhersagen trafen zu. Wenige Minuten vor Rennende setzte starker Regen ein. Zu diesem Zeitpunkt waren so gut wie alle Fahrzeuge bereits wieder auf Trockenreifen unterwegs. Das Taktieren begann. Sollte man auf Risiko setzten und die letzten beiden Runden auf Slicks durch den Regen fahren, oder doch lieber wechseln und einen Zeitverlust in Kauf nehmen?

2014-08-23-IMG_5388Bei Extreme Racing entschied man sich genau richtig. Abermals tauchte der orange-schwarze BMW in der Boxengasse auf und bekam Regenreifen montiert. Josef Stengel fuhr die letzten beiden Runden souverän zu Ende. Die Anstrengungen hatten sich gelohnt – Extreme Racing gewann die Klasse V5 nach 6 Stunden mit über einer Runde Vorsprung. Die komplette Mannschaft war überglücklich, beim Saisonhöhepunkt erneut erfolgreich gewesen zu sein. In der Box knallten die Sektkorken – man feierte den bereits vierten Klassensieg der Saison. Spät am Samstagabend verlies der LKW das Fahrerlager in Richtung Öhringen. Er wird zurückkehren – spätestens zum achten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft am 13. September, wenn sich wieder alle in der Eifel versammeln, um erneut die „Grüne Hölle“ zu bezwingen.

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VLN Lauf 6 – Extreme Racing erneut erfolgreich

Erneuter Klassensieg in der Langstreckenmeisterschaft krönt das zehnjährige Team-Jubiläum

2014-08-02-IMG_4118Am vergangenen Wochenende ging die Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem 6. Lauf in die zweite Saisonhälfte. Wie immer war auch das in Öhringen beheimatete Team Extremeracing rund um Teamchef Andreas Herwerth am Start. Seit letztem Jahr setzt Extremeracing in der Serienwagenklasse V5 sehr erfolgreich einen BMW 330i ein. Als vor 10 Jahren in der Garage von Andreas Herwerth die Idee entstand, ein eigenes Rennteam ins Leben zu rufen, war nicht absehbar, wie erfolgreich sich dieses Projekt einmal entwickeln sollte.

In diesem Jahr feiert das Team Extremeracing sein zehnjähriges Jubiläum. Der Wunsch, am 24h Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen, brachte Andreas Herwerth dazu, zusammen mit einigen freiwilligen Helfern einen BMW M3 zum Rennfahrzeug umzubauen. Das erste Rennen bestritt er zusammen mit Werner Gusenbauer und Jaber Al Khalifa am 19. März 2005 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Bei starkem Regen war das Ergebnis noch zweitrangig. Die Hauptsache: Der Rennwagen kam unfallfrei durch das Rennen. Der zweite VLN-Lauf des Jahres fiel dem Schnee zum Opfer – die Teilnahme beim 24h Rennen klappte aber trotzdem und das Team rund um Herwerth erreichte den zweiten Platz in der Klasse.

2014-08-02-IMG_3971Von da an bestritt man fast alle Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft und gehört 10 Jahre später zu den festen Größen unter den Privatteams in der VLN. Unzählige Klassensiege in der Langstreckenmeisterschaft als auch beim 24h Rennen sprechen für sich. Nach rund 60.000km Nordschleife war der BMW M3 in die Jahre gekommen und man entschied sich dazu, einen BMW Z4 für die Langstreckenmeisterschaft aufzubauen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpften die Stammpiloten Herwerth/Gusenbauer regelmäßig um die vorderen Plätze in der Klasse. Mitte 2013 wurde der BMW 330i dann zum ersten Mal eingesetzt und die Erfolgsserie fortgeführt.

2014-08-02-IMG_4010Auch beim vergangenen Rennen lief für das Öhringer Team wieder alles nach Plan. Während des freien Trainings am Freitagabend wurde die Fahrwerksabstimmung des Rennfahrzeugs weiter optimiert, um die Stabilität beim Anbremsen vor Kurven zu verbessern. Nach erfolgter Anpassung der Fahrwerksgeometrie zeigte sich Teamchef Andreas Herwerth sehr zufrieden. Auch am nächsten Morgen im Zeittraining lief es für die Öhringer Mannschaft rund um das Fahrertrio Gusenbauer/Herwerth/Georges hervorragend. Der gebürtige Österreicher Werner Gusenbauer, der als Fahrinstruktor tätig ist, fand eine Runde ohne viel Verkehr auf der Strecke und fuhr mit einer Rundenzeit von 9:39,317 Minuten die Poleposition in der Serienwagenklasse V5 heraus. So startete Gusenbauer mit dem in den Farben des Sponsors BTI lackierten BMW 330i als Führender in der Klasse V5 in das 4 Stunden dauernde Rennen. Gleich zu Beginn konnte er einige Konkurrenten aus anderen Klassen hinter sich lassen und brachte das Rennfahrzeug souverän durch die schwierige Startphase. Nach gut einem Drittel der Renndistanz lag Extremeracing beim ersten Fahrerwechsel unverändert in Führung. Werner Gusenbauer übergab den BMW 330i an Teamchef Andreas Herwerh. Gleichzeitig wurde nachgetankt und die Reifen gewechselt.

2014-08-02-IMG_4214Dank des durchweg trockenen Wetters am Wochenende wurden zu jeder Zeit profillose Reifen, sogenannte Slicks gefahren, was die Aufgabe der routinierten Boxenmannschaft dank vorhersehbarer Boxenstopps deutlich vereinfacht. Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern sind durchaus auch außerplanmäßige Stopps notwendig um den Bedingungen auf der Strecke zu jeder Zeit gerecht zu werden. Nach erfolgtem Fahrerwechsel lag der BTI BMW 330i mit Andreas Herwerth am Steuer weiterhin in Führung. Auch Franz-Josef Georges(Belgien), der für die anstehende Schlussphase das Fahrzeug von Herwerth übernahm, verwaltete den Vorsprung und konnte die Führung bis zur schwarz weiß karierten Flagge halten – der dritte Klassensieg für das Team Extreme Racing in der laufenden Saison der Langstreckenmeisterschaft.

2014-08-02-IMG_4218In zwei Wochen steht mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft an. „Auch beim nächsten Rennen werden wir dank unserer zuverlässig arbeitenden Mannschaft wieder ganz vorne mit dabei sein“, zeigt sich Teamchef Herwerth zuversichtlich.

Klassensieg zur Saisonhalbzeit

Weder die große Verzögerung des Starts noch der Wetterumschwung konnten Andreas Herwerth, Werner Gusenbauer und Franz-Josef Georges aus der Ruhe bringen. Souverän verwandelten sie die Pole Position in einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg in der Klasse V5. Auch für Bernd Hähner und Thomas Herbst lief es in der hart umkämpften Klasse V6 zufriedenstellend. Von Position 11 gestartet, fuhr das Duo schlussendlich auf den 9. Rang in der Klasse.

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Schon während des Freitagstests zeigte sich abermals die sehr gute Performance des zu Saisonbeginn nach schwerem Unfall neu aufgebauten BMW 330i. Die Witterungsbedingungen waren gut und alle hofften auf ein trockenes Rennen am Samstag. Zumindest für das morgendliche Zeittraining ging dieser Wunsch noch in Erfüllung! Bei trockenem kühlem Wetter waren schnelle Rundenzeiten möglich, sodass am Ende unser BMW 330i auf Position 1 der Zeitenliste stand! Mit einer Rundenzeit von 9:41.464 Minuten ließen Werner Gusenbauer, Andreas Herwerth und Franz-Josef Georges alle anderen Fahrzeuge der Klasse V5 hinter sich. Thomas Herbst und Bernd Hähner auf dem BMW Z4 M fuhren in der hart umkämpften Klasse V6 auf die 11. Startposition.

Wie in der VLN üblich, sollte der Start pünktlich um 12:00 Uhr erfolgen, allerdings hatte die Rennleitung nach dem Zeittraining alle Hände voll zu tun. So gab es während einer Code60-Phase im Zeittraining, bei der in einem durch doppelt gelb geschwenkte Flaggen gekennzeichneten Streckenbereich nicht schneller als 60km/h gefahren werden darf, mehr als 50(!) Vergehen, die noch vor Rennbeginn geprüft und bestraft werden mussten. Solange dies nicht geschehen war und eine offizielle Liste vorlag, konnte der Start nicht erfolgen. Mittlerweile hatte sich auch das Eifelwetter wieder seinem Ruf angepasst. Es wurde nass und windig.

10317616_891959407486731_3391528667188016554_oMit gut zwei Stunden Verzögerung erfolgte dann der Start schließlich um 14:05 Uhr. Während Gusenbauer/Herwerth/Georges von der Poleposition aus die Startphase problemlos meisterten, schafften Thomas Herbst und Bernd Hähner innerhalb der ersten Stunden den Sprung von Position 11 auf Position 8. Allerdings büßte das Duo im weiteren Rennverlauf eine Position ein, sodass schlussendlich der 9. Gesamtrang in der hart umkämpften Klasse V6 zu Buche stand.

In der Klasse V5 verwaltete das Fahrertrio rund um Teamchef Andreas Herwerth die Führung souverän und gab diese während des kompletten Rennens nicht ab. Mit konstant schnelleren Rundenzeiten als die anderen Teilnehmer wurde schon in der Anfangsphase der Weg zum zweiten Klassensieg der Saison 2014 geebnet. Boxenstopps und Fahrerwechsel verliefen dank unserer eingespielten und zuverlässigen Mannschaft durchweg sehr gut und so wurde der BMW 300i mit Werner Gusenbauer, Andreas Herwerth und Franz-Josef Georges mit über drei Minuten Vorsprung auf die Verfolger in Führung liegend abgewunken. Nach dem harten Rückschlag zu Saisonbeginn ein weiterer Achtungserfolg!

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Fans für die tatkräftige Unterstützung und blicken bereits auf das kommende Rennen, welches am 2. August mit dem 37. RCM DMV Grenzlandrennen ansteht.

Lauf 2 – VLN 2014

VLN Saison 2014 – Lauf 2 – 39. DMV 4 Stunden-Rennen

2. Lauf entschädigt für miserablen Saisonauftakt

Am vergangenen Wochenende fand bei schönem trockenem Wetter der zweite Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife statt. Wie schon beim Auftaktrennen vor zwei Wochen war die Teilnehmerliste mit rund 180 Nennungen wieder einmal gut gefüllt.

IMG-20140412-WA0000Leider haben wir es nicht geschafft, unseren beim Saisonauftakt verunfallten BMW 330i rechtzeitig zum zweiten Lauf wieder aufzubauen. Die starken Beschädigungen waren in der Kürze der Zeit nicht zu reparieren. Somit fiel die Entscheidung, mit dem bewährten BTI Z4 in der Klasse V5 anzutreten. Die Fahrerbesetzung blieb mit Werner Gusenbauer, Josef Stengel und Teamchef Andreas Herwerth unverändert. Im Z4 M Coupé teilte sich Thomas Herbst das Steuer mit Rainer Kathan, der als kurzfristigen Ersatz für Bernd Hähner eingesprungen war.

Wie schon im Freitagstraining festzustellen war, lief unser BTI Z4 immer noch zuverlässig. Auch im Zeittraining am Samstagmorgen waren alle mit der Performance zufrieden und so stellte unser Fahrertrio mit 9:39.922 den Z4 auf Startposition 2 in der Klasse V5. Thomas Herbst und Rainer Kathan erreichten mit 9:31.147 den 7. Startplatz in der Klasse V6. Die Startphase verlief wie schon beim letzten Rennen problemlos, beide Fahrzeuge konnten ihre Positionen halten. Als nach gut 50 Minuten das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen wurde, lag unser Z4 M (V6) mittlerweile auf Position 6 und der BTI Z4 (V5) unverändert auf Position 2.

Was dann folgte war eine sehr lange Unterbrechung verursacht durch Leitplankenreparaturen, die im Zuge mehrerer schwerer Unfälle notwendig waren. Zwischenzeitlich sollte um 15:30 mit der Einführungsrunde zum Neustart begonnen werden. Diese verzögerte sich jedoch noch einmal um eine dreiviertel Stunde, sodass der Neustart erst gegen 16:30 erfolgte. Die Restfahrzeit wurde auf zwei Stunden festgelegt um den doch recht heftig gedehnten Zeitrahmen nicht überzustrapazieren.IMG-20140412-WA0003

Am Ende konnten wir in der Klasse V5 die zweite Position halten. Thomas Herbst und Rainer Kathan brachten den Z4 M auf Posiotion 7 über die Ziellinie. Wie schon beim Saisonauftakt ist das Ergebnis der Klasse V6 noch unter Vorbehalt, da noch zahlreiche eingelegte Proteste abgearbeitet werden müssen. Nach dem schrecklichen Saisonauftakt sind wir mit dem Ergebnis des 2. Laufes mehr als zufrieden und freuen uns auf das nächste Rennen, welches in rund zwei Wochen stattfindet. (26.04 – 56. ADAC ACAS H&R-Cup)

  • BMW Z4   #447 mit Herwerth/Gusenbauer/Stengel 
    • gestartet von P2, beendet P2
    • Training: 9:39.992
    • Rennen: 9:38.710
  • BMW Z4 M-Coupé #414 mit Herbst/Kathan
    • gestartet von P7, beendet P7
    • Training: 9:31.147
    • Rennen: 9:34.491

Saisonauftakt in der Grünen Hölle

VLN Saison 2014 – Lauf 1 – 60. ADAC Westfalenfahrt

IMG-20140331-WA0021Der Start in die Saison

Am vergangenen Wochenende startete die Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife mit der 60. ADAC Westfalenfahrt in die Saison 2014. Gut 180 Nennungen ließen auf spannenden Motorsport zum Saisonauftakt hoffen. Jedoch war allen klar, dass die Favoriten auf den Gesamtsieg noch mit angezogener Handbremse unterwegs sein werden. Niemand will vor dem 24h Rennen, welches vom 19. bis 22. Juni stattfindet, die Katze aus dem Sack lassen. Fällt ein Fahrzeug durch ungewöhnlich schnelle Rundenzeiten und Dominanz auf, so droht eine schlechtere Einstufung in der „Balance of Performance“. Vor dem 24h Rennen will dies jedoch niemand riskieren. Da diese Regelung jedoch nur in den schnellen Klassen Anwendung findet, sind die Serienwagenklassen und somit auch wir nicht davon betroffen.

IMG-20140331-WA0025Poleposition in der V5

Unser BMW 330i läuft gut – das stellten wir schon bei den letzten Rennen 2013 fest. Und auch dieses Mal waren unsere Fahrer Andreas Herwerth, Werner Gusenbauer und Josef Stengel mit der Performance des Fahrzeugs sehr zufrieden. Die Bedingungen im morgendlichen Zeittraining waren hervorragend und so gelang Werner mit 9:38.260 Minuten eine gute Runde, die schlussendlich für Startplatz 1 in der Klasse V5 ausschlaggebend war. Der Z4 M – pilotiert von Thomas Herbst und Bernd Hähner – hatte im Zeittraining leider leichten Kontakt mit der Leitplanke. Aufgrund einer Verschiebung des Starts konnten die Schäden an der Hinterachse jedoch noch rechtzeitig behoben werden.

Für Thomas und Bernd war der Plan fürs Rennen schon im Vorfeld klar – Erfahrung sammeln. Es ist die erste Saison der beiden in der Langstreckenmeisterschaft und somit stand mehr das konstante Fahren im Vordergrund. Trotz des kleinen Ausrutschers im Zeittraining waren beide recht zufrieden.


IMG-20140331-WA0032Unfall im Abschnitt Metzgesfeld

Mit einer Stunde Verspätung erfolgte um 13:00 der Start zur 60. ADAC Westfalenfahrt. Auf dem 330i fuhr Werner Gusenbauer den Start und konnte die Führung zunächst halten. Er kam gut durch die turbulente Startphase und drehte konstant schnelle Runden. Mit 9:38.059 Minuten konnte er auf seiner schnellsten Runde die Trainingszeit noch einmal um zwei Zehntel verbessern. Nach 9 Runden übergab Werner an Josef Stengel, der ebenfalls konstant schnell unterwegs war. Mittlerweile auf Position zwei liegend stand nach gut zweieinhalb Stunden Renndistanz der letzte Fahrerwechsel an. Teamchef Andreas Herwerth übernahm das Fahrzeug. Auch er war schnell unterwegs, kam jedoch in seiner zweiten Runde im sehr schnellen Streckenabschnitt Metzgesfeld von der Strecke ab und schlug heftig in die Reifenstapel ein. Das Rennen für die #452 war abrupt beendet. Bei einem Routinecheck im Medical Center wurden gottseidank keinerlei Verletzungen festgestellt.


IMG-20140331-WA0009kThomas Herbst und Bernd Hähner brachten den Z4M in der Klasse V6 unbeschadet über die Renndistanz. Im Moment ist die Wertung der Klasse aufgrund eines Protests gegen den Klassensieger ausgesetzt. Wir reichen das offizielle Ergebnis bei Zeit nach.


Somit endet der Saisonauftakt aus unserer Sicht leider sehr unerfreulich, nichtsdestotrotz blicken alle nach vorne. Wir hoffen, dass unser BMW 330i in zwei Wochen zum zweiten Lauf wieder einsatzbereit sein wird und danken dem gesamten Team für die Unterstützung.