VLN Lauf 3 – 2016

Entspanntes Rennwochenende für das Team Extreme Racing

Auf ein entspanntes gemütliches Wochenende hatte sich das Team Extreme Racing zur VLN 3 eingestellt. Werner Gusenbauer war verhindert und ein Großteil der Stammcrew nutzte das verlängerte Pfingstwochenende für einen Urlaub.

Somit gingen wir mit dem Z4M #414 und minimaler Boxenbesatzung an den Start.

teaserbox_3285429An diesem Rennen gesellte sich zu der aus Thomas Herbst und Bernd Hähner bestehenden Stammfahrerpaarung noch Franz-Josef Georges, welcher normalerweise einer der Stammfahrer vom 330i #452 ist.

Das Training konnte bei bestem Eifelwetter pünktlich um 8:30 Uhr gestartet werden. Alle drei Fahrer konnten mehrere Runden drehen und den Z4M letztendlich in der Klasse V6 auf Startplatz 7 abstellen.

Der Start verlief ohne Probleme und Bernd Hähner konnte das Fahrzeug sicher durch das anfängliche Getümmel steuern. Bis zum ersten Boxenstopp konnte er den 7.Platz souverän halten.

teaserbox_3285813Den zweiten Stind übernahm Gaststarter Franz-Josef Georges. Er gewöhnte sich schnell an das Fahrzeug, hatte aber mit viel Überrundungsverkehr und Code60 Zonen zu kämpfen. Trotzdem gelang es ihm, den Z4M zum zweiten Boxenstopp auf Position 5  liegend an Thomas Herbst zu übergeben. Dieser baute den Vorsprung auf den Verfolger auf 2min aus.

Die führenden BMW hielten das Tempo in diesem Rennen konstant hoch, was auch an uns nicht spurlos vorüber ging. So musste die #414 in der vorletzten Runde für einen „Splash and Dash“ an die Box. Bei dieser Art Boxenstopp wird nur eine geringe Menge Sprit nachgetankt, um das Rennen beenden zu können. Dieser wurde in Rekordzeit absolviert und Thomas konnte das Rennen auf Platz 5 beenden.

teaserbox_3285853Fast wäre es aber dazu nicht gekommen. In der letzten Runde übersah ein Fahrzeug aus einer anderen Klasse, welches von Thomas überholt wurde, im Brünnchen den Z4M. Es kam zur Kollision, wobei Spiegel, Reifen und Felge beschädigt wurden. Trotzdem konnte die #414 gerade noch die Ziellinie überqueren, bevor Reifen und Felge endgültig das Zeitliche segneten.

Alles in allem waren Fahrer und Boxencrew mit dem Ergebnis zufrieden. Zur VLN 4 wird das Team Extreme Racing wieder mit beiden Fahrzeugen die V5 und V6 aufmischen.

Danke an Heiner – tuning-motorsport.de für den Rennbericht!
 

VLN Lauf 2 – 2016

Wetterkrimi mit erfolgreichem Ergebnis für das Team Extreme Racing

Spannender hätte das zweite Rennen der VLN für das Team Extreme Racing nicht laufen können. Von strömendem Regen über strahlenden Sonnenschein hatte die Eifel wieder alles zu bieten.

Das Qualifying fand bei nicht optimalen, feuchten Bedingungen statt. Die 3 Fahrer des E90 330i #452 Werner Gusenbauer, Franz-Josef Georges und Andreas Herwerth schafften es, Startplatz 5 von 14 in der V5 einzufahren. Ein passables Ergebnis. Der Z4M #414 wurde von Thomas Herbst und Bernd Hähner auf Startplatz 7 in der V6 abgestellt. Thomas Herbst startete parallel zusammen mit Josef Stengel im Porsche Cayman GT4 Cup mit der  #973.

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Pünktlich zum Start begann es dann kräftig zu regnen, so dass das komplette Starterfeld auf Regenreifen in die Einführungsrunde ging. Doch während dieser einen Runde hörte es apprupt auf zu regnen und die Sonne kam heraus, was ein schnelles trockenen der Strecke zur Folge hatte. Startfahrer der #452 Werner Gusenbauer kam direkt nach der ersten Runde in die Box, um sich Slicks abzuholen, ebenso Bernd Hähner mit der #414. Im weiteren Verlauf des ersten Stinds schafften es sowohl Werner Guesnbauer als auch Bernd Hähner mit konstant schnellen Zeiten Plätze gut zu machen. Werner übergab die #452 an Franz-Josef Georges auf Platz 3 liegend, Bernd Hähner auf Position 5. 

 
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Während seiner letzten Runde meldete Werner, dass über dem Ring eine riesige dunkle Wolke aufzieht. Somit wurde beim Boxenstopp auf Regenreifen gewechselt. Leider ein Fehler, wie sich ziemlich schnell herausstellte. Franz-Josef steuerte nach seiner ersten Runde wieder die Box an, um die Regenreifen wieder gegen Slicks zu tauschen. Dies kostete Plätze, so dass sich die #452 nach dem Stopp auf Position 8 wiederfand. Da auch der Boxenstopp durch den Defekt eines Akkuschraubers nicht optimal lief, sank die Stimmung im Team… außer bei Franz-Josef. Dieser lies es richtig krachen und übergab nach 7 Runden auf Position 4 liegend an Teamchef Andi Herwerth. #414 zog souverän auf Platz 5 seine Runden.

teaserbox_2791014Im letzten Stind ging die Aufholjagd weiter, so dass Andi auf Platz 3 in der V5 die Ziellinie überquerte. Bei 14 gestarteten Fahrzeugen ist dies aufgrund der äußerst starken Konkurrenz wieder ein überragend gutes Ergebnis für das Team Extreme Racing.

Die #414 lief konstant gut und kam ohne Probleme und Defekte auf Platz 5 in der V6 ins Ziel. Bernd und Thomas waren mit dem Ergebnis zufrieden.

Danke an Heiner – tuning-motorsport.de für den Rennbericht!
 
 

VLN Lauf 1 – 2016

Saisonauftakt mit Schneefall

2016-04-02-IMG_8101Am vergangenen Wochenende fand in der Eifel der Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft statt. Nach einer langen Winterpause traf sich der VLN-Familie zum ersten Mal in diesem Jahr am Nürburgring und wurde von Schnee empfangen (!). Am Donnerstagabend lag der Ring unter einer weißen Decke aus Neuschnee. Bis zum Start des Trainings am Freitag hatten sich die Witterungsbedingungen jedoch gebessert, sodass endlich auf der Kombination aus Grand-Prix Stecke und Nordschleife gefahren werden konnte.

Doch die Freude währte nur kurz! Direkt nach Beginn des Trainings ereignete sich im Bereich „Fuchsröhre“ ein schwerer Unfall woraufhin das Training abgebrochen und nicht wieder neu gestartet wurde. Entsprechend groß war die Enttäuschung unter den Teams. So musste man ohne Generalprobe ins Zeittraining am Samstagmorgen starten, das aufgrund starken Nebels etwas später als sonst gestartet wurde.

2016-04-02-IMG_7883Unserem Stammfahrer Werner Gusenbauer gelang bei guten Bedingungen eine außerordentlich schnelle Rundenzeit  von 9:41.455 Minuten. Auch Franz-Josef Georges und Andreas Herwerth griffen ins Lenkrad, kamen jedoch nicht ganz an die gesetzte Rundenzeit heran. Zwischenzeitlich auf Poleposition-Kurs schoben sich bis zum Ende des Zeittrainings noch drei Konkurrenten an uns vorbei. Die V5 wuchs über den Winter auf 14 Fahrzeuge an, da einige Teams sich dazu entschlossen, einen Porsche Cayman für die Produktionswagenklasse V5 bis 3000ccm Hubraum aufzubauen. Hier haben wir mit dem BMW etwas das Nachsehen, da die Fahrzeuge je nach Fahrer die Nordschleife rund 20 Sekunden schneller umrunden können. Somit waren wir mit Startposition 4 ganz zufrieden.

2016-04-02-IMG_7894In der Produktionswagenklasse V6 nahmen wie schon in den vergangenen Jahren Thomas Herbst und Bernd Hähner mit einem BMW Z4M am Renngeschehen teil und stellten das Rennfahrzeug mit der Startnummer 414 auf Startposition 7. Während der Pause bis zum Rennen um 12:30 Uhr wurden die Fahrzeuge noch einmal gründlich geputzt und für die 4 Stunden lange Hatz durch die „Grüne Hölle“ vorbereitet. Wie schon in der Vergangenheit übernahm Werner Gusenbauer den ersten Stint und brachte den BMW ohne Feindkontakt durch die schwierige Startphase. Dabei konnte er zunächst die Position halten, arbeitete sich aber langsam nach vorne und übergab an Franz-Josef Georges auf Position Zwei liegend. Franz-Josef hatte während seines Stints mit viel Überrundungsverkehr schnellerer Fahrzeuge zu kämpfen und verlor deshalb ein paar Plätze. Er übergab beim spektakulären zweiten Boxenstop das Fahrzeug an Teamchef Andreas Herwerth.

2016-04-02-IMG_8035Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass unser BMW 330i und der BMW Z4M direkt nacheinander in der Boxengasse erwartet werden würden. Statt den Stop eines der beiden Fahrzeuge eine Runde vorzuziehen, entschied man sich für die Variante, beide Autos direkt nacheinander abzufertigen. So wurden zuerst an der #452 Reifen und Fahrer gewechselt sowie aufgetankt und direkt im Anschluss alles beim Z4 wiederholt. Auch in dieser Stresssituation arbeitete unsere eingespielte Boxenmannschaft wie immer schnell und zuverlässig sodass nach kurzer Standzeit beide Fahrzeuge zum Endspurt auf die Strecke geschickt werden konnten. Andreas Herwerth startete im BMW 330i eine Aufholjagd, die ihn bis auf Position 5 zurück nach vorne brachte. Auch Thomas Herbst und Bernd Hähner waren konstant schnell unterwegs und arbeiteten sich in der Klasse V6 ebenfalls bis auf Position 5 nach vorne.

2016-04-02-IMG_7935Am Ende des Tages fasste Werner Gusenbauer das Ergebnis treffend zusammen: „Wir haben heute mit minimalem Materialeinsatz das Möglichste herausgeholt und dabei richtig Spaß gehabt!“. Alle Fahrer seien mit dem Fahrzeug sehr zufrieden gewesen, jedoch habe man sich ein paar Dinge notiert, welche man bis zum nächsten Rennen Ende April verändern wolle, so Gusenbauer weiter.

Bis zum nächsten Rennen am 30.04 gibt es also noch einiges zutun bevor wir wieder an den Ring zurückkehren – dann hoffentlich ohne die Weiße Pracht von oben!