Mit einem dritten Platz in der Cup3-Klasse sowie dem Sieg in der Pro/Am-Wertung krönte unser Team ein Wochenende, das bereits lange vor dem Startschuss von Herausforderungen geprägt war.
Noch zu Beginn der Woche stand die Teilnahme am sechsten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie auf der Kippe. Aufgrund kurzfristiger Ausfälle innerhalb unseres Fahreraufgebots war zunächst unklar, ob ein Start möglich sein würde. Erst am Mittwoch kam die erlösende Nachricht: Das Team würde bei NLS 6 antreten.
Für das Rennwochenende bildeten Nick Wüstenhagen, Sebastian Brandl und John Lee Schambony das Fahrertrio. Trotz hochsommerlicher Temperaturen verlief das Freie Training am Freitag problemlos. Alle drei Piloten zeigten sich mit der Fahrzeugabstimmung sowie der Performance des Fahrzeugs auf der Nürburgring-Nordschleife äußerst zufrieden.
Der Samstag begann jedoch mit ersten technischen Herausforderungen. Kurz vor dem Qualifying fiel das Fahrzeugdisplay aus. Dank der schnellen und professionellen Reaktion der Crew konnte umgehend Ersatz aus dem PETN-Ersatzteillager organisiert und eingebaut werden, sodass das Fahrzeug ohne nennenswerte Verzögerung auf die Strecke gehen konnte.
Nick Wüstenhagen eröffnete anschließend die Qualifying-Session. Während des Fahrerwechsels auf Sebastian Brandl stellte das Team ein leichtes Leck an der Antriebswelle fest, entschied sich nach eingehender Prüfung jedoch, die Session fortzusetzen. Für zusätzliche Spannung sorgte der abschließende Qualifying-Stint von John Lee Schambony. Ein Defekt an der Kraftstoffpumpe zwang ihn dazu, die Runde hinter dem Abschleppfahrzeug zu beenden und verhinderte die Rückkehr an die Box aus eigener Kraft. Erneut bewies die Mannschaft ihre Stärke: Die Ursache wurde schnell identifiziert, die Kraftstoffpumpe repariert und die zuvor auffällige Antriebswelle rechtzeitig vor dem Rennstart ersetzt.

Im Rennen zeigte das Team anschließend eine starke und fehlerfreie Leistung. Startfahrer Nick Wüstenhagen legte einen beeindruckenden ersten Stint hin und arbeitete sich in der stark besetzten Cup3-Klasse von Position zehn bis auf Rang fünf nach vorne. Sebastian Brandl übernahm im Anschluss das Cockpit, verteidigte die gute Ausgangslage und machte weitere Positionen gut. Im Schlussstint brachte John Lee Schambony das Fahrzeug mit einer souveränen und fehlerfreien Fahrt über die Distanz sicher ins Ziel.
Der Lohn für die harte Arbeit folgte mit dem Fallen der Zielflagge:
• 3. Platz in der Cup3-Klasse
• 1. Platz in der Pro/Am-Wertung

Nach einer Woche voller Ungewissheiten, technischen Herausforderungen und intensiver Arbeit im Hintergrund fühlt sich dieses Ergebnis wie ein besonderer Erfolg an. Es ist das Resultat einer geschlossenen Teamleistung, hoher Einsatzbereitschaft und des unermüdlichen Engagements aller Beteiligten.
Unser Dank gilt dem gesamten Team, unseren Partnern, Unterstützern und allen Helfern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.
Mit Rückenwind aus diesem starken Ergebnis richtet sich der Blick nun bereits auf die nächste Herausforderung auf der Nordschleife.
NLS 7 kann kommen!


Schreibe einen Kommentar