Bericht 3. Lauf VLN Hohenloher Zeitung

Drittes Rennen, dritter Podiumsplatz

Motorsport – Das Team Extreme Racing aus Öhringen war am vergangenen Wochenende wieder am Nürburgring in der Eifel und bestritt dort den dritten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife. Das Starterfeld war mit rund 200 Teilnehmern voll besetzt, denn viele Teams nutzten den letzten Lauf vor dem 24-Stunden-Rennen (17. bis 19. Mai) nochmals zum Testen ihrer Fahrzeuge.

Das dritte Rennen der Meisterschaft bestritt das Team Extreme Racing mit drei Rennfahrzeugen: dem BMW Z4M mit den Piloten Josef Stängel (Ellwangen) und Uwe Nittel (Adelsmannfelden), dem BMW E90 mit Bastian Hüttinger (Neuenstein) und zwei Gastpiloten aus Australien sowie dem BMW Z4, der von Werner Gusenbauer (Plochingen) Franz Josef Georges (Belgien) und Andreas Herwerth (Bitzfeld) gefahren wurde.

Stark besetzt

Beim Training am Samstagvormittag konnte sich jedes der Fahrzeuge des Teams Extreme Racing eine gute Ausgangsposition für das Rennen am Mittag sichern. Für den BMW E90 reichte es zu einem Mittelplatz, während sich der BMW Z4M in seiner stark besetzten Klasse V6 eine gute vierte Position erfahren hatte. Für den BMW Z4 reichte es sogar zur zweiten Startposition in der Klasse V5.

Schwül

Bei schwülen 24 Grad ging es dann ins rund vierstündige Rennen, an dessen Ende sich der BMW E90 weiter vorne im Mittelfeld seiner Klasse wiederfinden konnte. Der BMW Z4M machte von Anfang an Druck und fuhr zeitweise sogar auf Position zwei. Doch Schäden an der Lenkung nach einer Rangelei mit einem Porsche bedeuteten das Aus. Franz Josef Georges konnte hingegen in der Klasse der V5 den guten zweiten Startplatz nicht lange halten und übergab auf Rang fünf an Andreas Herwerth. Dieser kämpfte sich mit guten Zeiten an das vordere Feld heran und übergab dann auf Position drei an Werner Gusenbauer, der fehlerfrei gute Rundenzeiten fuhr. Doch kurz vor Rennende kam es wie schon in den zwei Rennen zuvor zu einem Rennabbruch − diesmal wegen eines Unfalls.

Am Ende des Rennens blieb es beim dritten Platz für den Z4 − derdritte Podiumsplatz im dritten Rennen. Nun muss das Team Extreme Racing drei Fahrzeuge für das 24- Stunden-Rennen vorbereiten. red

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