VLN Lauf 1 – 59. ADAC Westfalenfahrt

Turbulenter Saisonauftakt für das Team Extreme Racing am Nürburgring

Die bereits 8. Saison für das Team Extreme Racing in der
Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife hat am vergangen
Samstag mit einer Aufholjagd und einem Rennabbruch wegen Nebels spektakulär
begonnen.
Über den Winter wurde der Rennstall von Andreas Herwerth um ein weiteres Fahrzeug
einen BMW Z 4 M erweitert, somit startete das Team am ersten Lauf zur Meisterschaft mit
4 Rennfahrzeugen. Dies war eine neue Herausforderung für das ganze Team, denn mit 4
Fahrzeugen war man noch nie am Start.


Jeder vom Team packte mit an und man stellte sich der Aufgabe.
Der BMW 325i wurde am ersten Lauf zur Meisterschaft von Bastian
Hüttlinger (Neuenstein) und zwei Fahrern aus Australien pilotiert. Ebenfalls in
australischen Händen lag der bewährte BMW M 3, gefahren von Richard Gartner und
nochmals zwei Australiern.
Für diese beiden Fahrzeuge und ihre Fahrer war dieser Einsatz die erste
Generalprobe für das Mitte Mai stattfindende legendäre 24h Rennen auf der
Nürburgring-Nordschleife.
Richard Gartner bestreitet nun schon die vierte Saison zusammen mit dem Team Extreme
Racing und wie jedes Jahr hat er auch dieses Mal befreundete
australische Fahrer mitgebracht. Das Team sei toll, meint Gartner, und er
freue sich jedes Jahr auf´s neue, ein fester Bestandteil des Teams zu sein.
Der BMW Z4 M, wurde über den Winter für Josef Stengel (Ellwangen) vorbereitet, der
damit diese Saison jeden Lauf zur Langstreckenmeisterschaft bestreiten möchte und auf
gute Resultate hofft.Josef Stengel ist seit letztem Jahr fester Bestandteil im Team und nun
mit dem Z4 M am Start im Team Extreme Racing.
Unterstützt wurde er dabei beim ersten Lauf von Uwe Nittel (Adelmannsfelden).
Das vierte Fahrzeug im Bunde ist der alt bekannte BMW Z4, pilotiert von
Teamchef Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen) und Franz Josef
Georges (Belgien).
Am Samstag Morgen, rechtzeitig zum Beginn des Zeittrainings herrschte – wie
könnte es anders sein – typisches Eifelwetter. Regen und Kälte sorgten für
erschwerte Bedingungen und machten die Nordschleife zu einer echten Herausforderung
für die Fahrer. Für die alten Hasen unter Ihnen keine besondere Situation doch für die
Australischen Freunde eine besondere Herausforderung. Doch alle Fahrzeuge und ihre
Fahrer hielten sich wacker und so war jedes der Fahrzeuge in eine gute Ausgangsposition
für das Rennen gefahren.
Der BMW Z4 von Herwerth/Gusenbauer/Georges stand auf den 4. Startplatz
innerhalb der Klasse und hatte somit gute Chancen während des vier Stunden
andauernden Rennens noch weiter nach vorne zu fahren.
Rechtzeitig zum Start trocknete die Strecke ab und das 185 Fahrzeuge
zählende Starterfeld machte sich auf die vierstündige Reise durch die Grüne
Hölle, wie die Nordschleife gerne von Rennfahrern bezeichnet wird. Im Z4
wurde wie gewohnt Werner Gusenbauer als Startfahrer eingesetzt, der den Z4
sicher durch die Startphase fuhr und dabei sogar noch eine Bestzeit in der
Klasse herausholte. Als Gusenbauer das Fahrzeug an Teamchef Herwerth
übergab, lag man schon auf der zweiten Position innerhalb der Klasse, doch
drei Runden nach dem Fahrerwechsel begann es zu regnen und ein Wechsel auf
Regenreifen zwang den Z4 zurück an die Box. Unglücklicherweise ging bei
diesem Stopp wertvolle Zeit verloren, da gerade auch der Z4 M mit
Regenreifen ausgerüstet wurde. Nach dem Boxenstopp lief der Z4 mit Andreas
Herwerth am Steuer trotz der extrem schwierigen Bedingungen sehr gut und
Herwerth konnte sich Position 1 erkämpfen, jedoch wurde kurz danach das
Rennen abgebrochen, da starker Nebel auf manchen Streckenabschnitten das
schnelle Fahren unmöglich machte.
Bei einem Rennabbruch wird nicht die aktuelle, sondern die vorletzte Runde
gewertet, was dazu führte, das der Z4 von Herwerth/Gusenbauer/Georges im
Endergebnis auf Rang 2 in der Klasse lag. Dennoch waren alle froh und
freuten sich über diesen Erfolg und den guten Start in die neue Saison.
Der Z4 mit Gusenbauer/Herwerth/Georges fuhr also auf Platz 2 in der Klasse
V5, während der Z4 M mit Stengel/Nittel Platz 4 in der Klasse V6 erreichte.
Der M 3 und der 325i reihten sich auf den mittleren Plätzen in ihren
jeweiligen Klassen ein. In zwei Wochen werden die Rennfahrzeuge frisch
gewartet wieder die lange Reise zum Nürburgring antreten, um auch beim
zweiten Lauf der Langstreckenmeisterschaft hoffentlich wieder erfolgreich zu
sein.

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